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Tag der Ausbildung bei Schraubenhersteller Kamax

Jugendliche informieren sich über Berufsfelder

Viele junge Menschen nutzten den „Tag der Ausbildung“ beim Schraubenhersteller Kamax, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.
Der angehende Mechatroniker Maximilian Friedrich (links) 
zeigt Besucher Felix Metz beim Kamax-Ausbildungstag sein 
Gesellenstück. Foto: Klaus Böttcher

Der angehende Mechatroniker Maximilian Friedrich (links) 
zeigt Besucher Felix Metz beim Kamax-Ausbildungstag sein 
Gesellenstück.

© Klaus Böttcher

Homberg/Ohm. Es war kein großes Gedränge, aber ein stetes Kommen und Gehen, was für alle Seiten von Vorteil war. Die potenziellen Bewerber für eine Ausbildung hatten dadurch umfangreiche Gelegenheit mit Ausbildern, aber besonders gerne mit Auszubildenden zu sprechen.

Sehr viele junge Menschen der derzeit 55 Auszubildenden in Homberg waren am Samstag anwesend und gerne bereit über ihren Ausbildungsgang mit anderen Jungen und Mädchen zu sprechen.

Felix Metz aus Schweinsberg lässt sich von Maximilian Friedrich das Gesellenstück eines Mechatronikers erklären. Maximilian ist im vierten Ausbildungsjahr, denn die Mechatroniker lernen dreieinhalb Jahre. „Das ist ein Fantasiemodell, aber vom Prinzip könnte es im Werk stehen“, erklärt er. Es habe eine elektronische Ansteuerung und die Mechanik wird von der Pneumatik, also von Druckluft, unterstützt.

„Unsere Arbeit besteht zu 50 Prozent aus Mechanik und zu 50 Prozent aus Elektronik“, erzählt Maximilian Friedrich. Er hofft, in einem halben Jahr, nach der Prüfung, im Homberger Werk übernommen zu werden.

Chancen auf Übernahme stehen generell gut

Zur Übernahme nach der Lehre erklärt Ewald Witt, der seit 25 Jahren Ausbilder in der Lehrwerkstatt ist: „Wir haben es in den ganzen Jahren nur bei zwei Auszubildenden nicht geschafft, sie so zu formen, dass wir sie übernehmen konnten.“

Für den Realschüler Felix Metz aus Schweinsberg steht schon fest: „Ich möchte Mechatroniker bei Kamax lernen. Ich habe schon Praktika bei anderen Firmen gemacht und kenne die Ausbildung zum Mechatroniker.“
Tobias Gonter aus Schwalmstadt lernt auch Mechatroniker und hat seine Lehre bei Kamax vor vier Wochen begonnen. „Bis Mitte November bleibe ich hier in der mechanischen Lehrwerkstatt, danach gehen die Mechatroniker in die Elektrowerkstatt“, erzählt er.

Die Personalreferentin der Kamax, Beate Illner, erklärt, dass die Azubis nach dem ersten Jahr in den Lehrwerkstätten die Produktionsabteilungen im Betrieb durchlaufen. Weiter zählt sie auf, dass in Homberg neben Mechatronikern auch Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik ausgebildet werden. Aber auch Industriekaufleute werden ausgebildet, und es werden duale Studiengänge mit verschiedenen technischen und kaufmännischen Schwerpunkten angeboten.

Kamax sei ein Hersteller von Verbindungselementen für die Automobilindustrie, erzählt die Personalreferentin. 3400 Mitarbeiter arbeiten weltweit in elf Werken an der Schraubenherstellung. In Homberg sind es 800 Beschäftigte und im Alsfelder Werk 250.

In Homberg befindet sich außerdem die Zentrale der Kamax-Gruppe. „Wir machen alles hier im Haus“, sagt Illner und zählt auf: Von der Gewindefertigung und der Kaltumformung über den Maschinenbau und der Presserei bis zur Wärmebehandlung und der Instandhaltung. Mit ein wenig Stolz in der Stimme sagt sie: „In Homberg gehen jeden Tag dreieinhalb Millionen Schrauben raus.“

von Klaus Böttcher


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