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IHK präsentiert Statistik

Ausbildung IHK präsentiert Statistik

Die Betriebe im Bezirk der IHK Kassel-Marburg haben laut Kammer ihre Anstrengungen bei der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften 2015 und 2016 deutlich gegen den allgemeinen Trend verstärkt.

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Kassel. Während die Prognosen der Bildungsstatistiken für die Zeit bis weit über 2020 hinaus einen deutlichen Rückgang der Schulabgänger im jährlichen Rhythmus von etwa zwei Prozent vorhersagen, weist die vorläufige Jahresbilanz der IHK ein beinahe ausgeglichenes Ergebnis von lediglich minus 0,4 Prozent auf.

„Damit“, so erläutert Bildungsgeschäftsführer Dr. Michael Ludwig, „haben wir unser ehrgeiziges Ziel der schwarzen Null so gut wie erreicht und haben dem Trend getrotzt“. Getragen wird dieser Trend, wie im Vorjahr, von der guten Konjunktur in den Landkreisen des IHK-Bezirks.

Auf dem ersten Platz positionierte sich der Altkreis Marburg mit einer Steigerung von fünf Prozent (605 neue Verträge), dicht gefolgt vom Werra-Meißner-Kreis mit einem Plus von 4,7 Prozent (265). Der Landkreis Kassel verzeichnet ein Plus von 3,4 Prozent (740).

Träger des Gesamtergebnisses waren die gewerblich-technischen Berufe mit einem Plus von einem Prozent – ein Wert, der zwischen Werra und Meißner mit 21,5 Prozent weit übertroffen wurde. Die kaufmännischen Berufe schnitten im Altkreis Marburg bei plus 7,6 Prozent am erfolgreichsten ab.

„Wir führen das insgesamt ausgeglichene, im Detail jedoch sehr differenzierte Ergebnisprofil auf die sehr unterschiedlichen regionalen Strukturen und Entwicklungen, gelegentlich auch Nachholeffekte zurück“, erklärt Dr. Michael Ludwig. So wirke sich die nord- und mittelhessische Wirtschaftsstruktur mit ihrer Ausgeglichenheit von Handel, Dienstleistung und Industrie als sehr robust aus.

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