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Forscherinnen für Erfinderpreis nominiert

Glutenersatz aus Mais

Gluten steckt in vielen Getreideprodukten und sorgt für die lockere Konsistenz von Brot und Backwaren. Jedoch leidet rund ein Prozent der Menschen an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) – Tendenz steigend.
Virna Cerne (links) und Ombretta Polenghi von Dr. Schär stehen im Finale des Erfinderpreises. Privatfoto

Virna Cerne (links) und Ombretta Polenghi von Dr. Schär stehen im Finale des Erfinderpreises.

© privat

Triest. Damit Betroffene nicht auf Genuss verzichten müssen, entwickelten die Lebensmittelchemikerinnen Virna Cerne und Ombretta Polenghi in der Forschungsabteilung von Dr. Schär SPA in Triest eine Methode, Maisproteine zu extrahieren und so glutenfreies Brot, Pasta und Gebäck herzustellen. Dr. Schär hat auch ein Werk in Dreihausen.

Für ihre Erfindung wurden Virna Cerne und Ombretta Polenghi als Finalistinnen des Europäischen Erfinderpreises 2016 in der Kategorie „Industrie“ nominiert. Die Auszeichnung wird am 9. Juni in Lissabon vom Europäischen Patentamt verliehen.

„Der innovative Extraktionsprozess von Cerne und Polenghi hilft an Zöliakie leidenden Personen auf der ganzen Welt, mit ihrer Krankheit umzugehen“, sagte Benoît Battistelli, Präsident des Europäischen Patentamtes, bei der Bekanntgabe der Finalisten für den Europäischen Erfinderpreis 2016. „Damit haben sie nicht nur das Leben von Millionen an Zöliakie leidenden Menschen verbessert, sondern ihrem Unternehmen auch einen Spitzenplatz in der Lebensmittelindustrie für glutenfreie Produkte gesichert.“

Cerne und Polenghi suchten lange nach einem adäquaten Ersatz für das Klebereiweiß. Sie machten sich den Umstand zunutze, dass Mais das Protein Zein enthält, das der Struktur von Weizengluten sehr ähnlich ist. Die beiden Lebensmittelchemikerinnen entdeckten schließlich die richtige Formel. Die extrahierten Proteine werden dem Teig als Glutenersatz zugefügt.


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