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Einsatz für Väter wird belohnt

Fingerhaus: Familienfreundlichkeitspreis Einsatz für Väter wird belohnt

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) 
zeichnete auf dem „Wirtschaftstag Familie“ Fingerhaus zu Deutschlands „väterfreundlichstem Unternehmen“ aus.

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Familienministerin Manuela Schwesig (von links), die Fingerhaus-Geschäftsführer Klaus Cronau und Dr. Mathias Schäfer, Personalleiterin Andrea Richter, Moderator Mitri Sirin sowie Dirk Malige, stellvertretender Generalsekretär des Zentralverbands des Handwerks, bei der Preisverleihung.

Quelle: privat

Frankenberg. Schwesig betonte: „Für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands brauchen wir eine Arbeitskultur, die Bedürfnisse von Familien mit im Blick hat. Die Wettbewerbsfinalisten zeigen auf beeindruckende Weise, wie sie ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Betriebsalltag unterstützen.“

Andrea Richter, Personalleiterin bei Fingerhaus, erklärt: „Seit der gesetzlichen Einführung der Elternzeit in 2007 haben viele Väter diese in unserem Unternehmen beantragt.“ War es damals nur ein junger Vater, so würden heute gut 55 Prozent die Elternzeit beantragen. Nahezu alle nutzten zudem weitere Komponenten der väterfreundlichen Erleichterungen.

Mit dem Wettbewerb wurden Unternehmen geehrt, die ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen. Fingerhaus hat es auch in der Gesamtwertung in die Endrunde der besten 40 Unternehmen geschafft. Die Vielschichtigkeit der Konzepte sowie die Flexibilität des Unternehmens, das Lösungen individuell an die Lebenssituation der Mitarbeiter anpasse, habe die Jury überzeugt.

Viele Teilzeit-Modelle ermögliche das Unternehmen sowohl Männern als auch Frauen – unabhängig davon, ob es um Kindererziehung oder häusliche Pflege von Angehörigen gehe. Je nach Tätigkeit könne etwa im Home-Office gearbeitet werden. Montage-Arbeiter würden, sobald sich die Geburt des Nachwuchses ankündige, heimatnah eingesetzt. Darüber hinaus werde versucht, Monteuren eine Vier-Tage-Woche zu ermöglichen, um mehr Familienzeit zu gewährleisten.

In familiären Notsituationen biete man schnelle und flexible Lösungen an. Unabhängig davon könnten Mitarbeiter der Produktion in den auftragsstarken Monaten ihr Zeitkonto aufbauen, um bei Bedarf die Arbeitszeit zu verkürzen.

Die Freude bei den Geschäftsführern Klaus Cronau und Dr. Mathias Schäfer von Fingerhaus ist entsprechend groß. „Wir wissen, dass die Baubranche kein einfaches Umfeld für familien- und väterfreundliche Maßnahmen ist. Umso mehr freut uns diese hochrangige Anerkennung und motiviert uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“, so Personalleiterin Andrea Richter.

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