Die Vorstandsmitglieder der Spar- und Kredit-Bank Gemünden, Heinrich Trier und Martin Möbus (hinten von links), dankten den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern Erwin Boucsein (vorne von links), Norbert Siebert und Harald Stehl für ihre Arbeit.
Gemünden. Im Jahr 2008 habe es trotz der beginnenden Wirtschaftskrise eine gute Geschäftsentwicklung gegeben, resümierte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Spar- und Kredit-Bank Gemünden während der Generalversammlung vor rund 150 Mitgliedern und Gästen.
Vorstandsmitglied Martin Möbus bestätigte das auch mit Zahlen: Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich um 9,2 Prozent auf insgesamt 102,1 Millionen Euro. Die Gesamtentwicklung wurde im wesentlichen von 3 894 Mitgliedern getragen. Die Gesamtausleihung an Kunden erhöhte sich nur wenig um 0,1 Prozent auf 64,6 Millionen Euro und die Kundeneinlagen stiegen um 10,4 Prozent auf 69 Millionen Euro.
„Die Krise führte dazu, dass Anlagen in Wertpapieren, Zertifikaten, Beteiligungen und Investmentpapieren abgebaut wurden und wieder verstärkt unter Sicherheitsgesichtspunkten bei der Bank angelegt wurden“, erläuterte Möbus. Insgesamt habe das betreute Kundenvolumen zum Jahresende 2008 rund 194 Millionen Euro betragen.Auch die Ertragslage der Bank ist laut Möbus zufriedenstellend: Ein Jahresüberschuss von 425.000 Euro wurde erwirtschaftet, wovon, so beschloss die Versammlung wenig später, den Mitgliedern eine Dividende von fünf Prozent auf die Geschäftsguthaben gezahlt wird.
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von Katharina Kaufmann
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