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Diakonie-Krankenhaus

AOK zeichnet Wehrdaer Klinik aus

Das Diakonie-Krankenhaus in Wehrda hat im „AOK-Krankenhausnavigator“ bei verschiedenen Leistungen hervorragend abgeschnitten.
Bei der Zertifikatsübergabe: Chefarzt Volker Neumann (von links), Pflegedienstleiterin Judith Rüffer, Krankenhausdirektor Christian Uloth, Lothar Petri von der AOK und Jan Klassert, Beauftragter für das Qualitätsmanagement. Privatfoto

Bei der Zertifikatsübergabe: Chefarzt Volker Neumann (von links), Pflegedienstleiterin Judith Rüffer, Krankenhausdirektor Christian Uloth, Lothar Petri von der AOK und Jan Klassert, Beauftragter für das Qualitätsmanagement.

© privat

Marburg. Die AOK Hessen bietet Krankenhauspatienten seit 2010 eine Orientierungshilfe im Internet an: Den AOK-Krankenhausnavigator.

Er bietet auf Basis der sogenannten „Weißen Liste“ – einem Wegweiser im Gesundheitswesen der Bertelsmann-Stiftung – aussagekräftige Informationen über die tatsächlichen Behandlungsergebnisse von Kliniken. Das Internet-Tool ist kostenlos und für jedermann vollständig nutzbar.

Das Diakonie-Krankenhaus Wehrda hat beim Kniegelenksersatz, des Versorgung hüftgelenknaher Oberschenkelbrüche 
sowie der Blinddarmentfernung besonders gut abgeschnitten und wurde mit dem Siegel „Drei AOK-Bäume“ ausgezeichnet. Dies verdeutliche laut einer Mitteilung der Krankenkasse, dass bei diesen Leistungen eine „überdurchschnittlich hohe Qualität erbracht“ werde.

Im Diakonie-Krankenhaus Wehrda freut man sich über die Auszeichnung: „Wir sind stolz auf dieses sehr gute Ergebnis, weil es eine schöne Anerkennung für unsere geleistete Arbeit und Ansporn für die Zukunft ist.

Erwähnt werden muss auch, dass dies ohne den Einsatz aller ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter sowie der Physiotherapie nicht möglich wäre“, sagte der Chefarzt der chirurgischen Abteilung, Volker Neumann, bei der Übergabe der Studienergebnisse.

Klinikbewertungen geben Patienten mehr Sicherheit

Die Bedeutung einer Auswahl des Krankenhauses verdeutlicht Thomas Burmann, Krankenhauschef der AOK Hessen: „Einen vorgesehenen Eingriff einfach in der nächstgelegenen 
Klinik vornehmen zu lassen, kann ein Risiko sein – wenn man nichts über den dortigen Qualitätsstandard weiß. Dann doch lieber das 60 Kilometer entfernte Haus wählen, in dem es beim selben Eingriff sehr viel weniger Komplikationen gibt.“

Der Patient benötige eine fachlich fundierte Orientierung und vor allem mehr Transparenz. „Nur Mund-zu-Mund-Propaganda reicht nicht – genau hier setzt der AOK-Krankenhausnavigator an“, so Burmann.

Zur Messung der Qualität 
verwendet die AOK seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Der AOK-Krankenhausnavigator enthält bereits Klinikbewertungen zu planbaren Operationen an Hüft- und Kniegelenken, dem Einsetzen eines Herzkatheters, der Entfernung der Gallenblase und Entfernungen des Wurmfortsatzes am Blinddarm.

Für diese Eingriffe wurden die Ergebnisse im Krankenhausnavigator jetzt mit Daten bis zum Jahresende 2014 aktualisiert. Patienten können sich für jeden dieser Eingriffe eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen.

Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten.
Der Krankenhausnavigator ist unter www.aok.de/krankenhausnavigator zu finden.


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