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Ein Berufsfeld im Wandel

Zahntechniker: Freisprechungsfeier Ein Berufsfeld im Wandel

Der Nachwuchs der ­Zahntechniker ist für ­berufliche Herausforderungen gerüstet und sagt: „Ohne Zähne sieht man ganz schön alt aus.“

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Quelle: privat

Kassel. Kürzlich wurden die Gesellen der Zahntechnik im Bezirk der Handwerkskammer Kassel freigesprochen – mit dabei auch sechs Absolventen aus Marburg.

Die Zusammenarbeit zwischen Innungsbetrieben und Schule klappt sehr gut. „Wir arbeiten – was ja gerade in unserem Berufsfeld sehr wichtig ist – Hand in Hand“, schmunzelt Horst Fehr, Obermeister der Zahntechniker-Innung Kassel. Er freute sich, zur Freisprechung der Auszubildenden 2017 neben den Eltern, Kollegen, Meistern und den Prüflingen selbst im Kasino des Bildungszentrums in Kassel (BZ) auch Vertreter der Max-Eyth-Schule begrüßen zu können.

Vor der Verleihung der Gesellenbriefe, Ehrungen und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein vermittelte Horst Fehr den Zuhörern einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation im Zahntechniker-Handwerk. „Wer die Ausbildung zur Zahntechnikerin beziehungsweise zum Zahntechniker bestanden hat, der hat keine leichten dreieinhalb Jahre hinter sich, zumal wir zu den Berufen mit den höchsten Anforderungen im Handwerk gehören“, so der Obermeister. „Der Beruf wandelt sich zurzeit und wird digitaler. Meine Anregung: Bleiben Sie wach und interessiert für unser schönes Handwerk.“

Marie Wetzler gehört zu den Besten ihres Fachs

Grußworte verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft kamen vom Prüfungsvorsitzenden Ingo Knauer, BZ-Organisationsleiter Markus Hüther und Studienrat Andre Kitzinger von der Max-Eyth-Schule. Dem schloss sich Werner Semper, Studiendirektor und Abteilungsleiter Zahntechnik, an.

„Digitalisierung, 3-D-Drucker – es sind spannende Zeiten, die gegenwärtig das Zahntechniker-Handwerk bewegen. Wir sind gerne in Ihre Klassen gegangen und seien Sie versichert: Das, was Sie können, kann keine Maschine.“ Denn in Schule, BZ und in den Betrieben selbst lege man absoluten Wert auf eine qualifizierte und umfassende Ausbildung, was nicht zuletzt auch durch die guten Prüfungsergebnisse bestätigt werde.

Besonders gute Ergebnisse erzielten in diesem Jahr die Prüfungsbeste Ines Sandrock (Wehretal) sowie Marie Wetzler aus Cölbe (Ausbildungsbetrieb: Marburger Dental-Labor GmbH) und Esther Bartel aus Warburg.

Auch die Rappe-Stiftung stellte wieder Geldpreise zur Verfügung. Sie gingen an Ines Sand­rock, Marie Wetzler und Monja Ide aus Willingshausen.

Während die einen in den Beruf starten, nehmen andere Abschied: Horst Fehr, Karl-Heinz Sättler, Manfred Schmidt und Jürgen Seelig wurden geehrt. Die Zahntechniker beenden ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit im Prüfungsausschuss.

Gesellenbrief
Aus dem Bezirk Marburg: Julia Klatt aus Kirchhain (Ausbildungsbetrieb: Norbert Seip Dentaltechnik, Marburg); Celine Madelaine Schöne, Marburg (Philipps-Universität); Marie Wetzler, Cölbe (Marburger Dental-Labor); Shad Yazji, Marburg; Miriam Haier, Gladenbach (beide Innovative Technologien & Zahntechnik, Marburg) sowie Luisa Wachsmuth, Rosenthal (Marburger Dental-Labor).
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