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Warnstreik: Metaller gehen auf die Straße

Protest der IG Metall Warnstreik: Metaller gehen auf die Straße

Am Dienstag haben 
Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie bei Warnstreiks erneut die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren auch die Eisengießerei Fritz Winter und Federal Mogul in Stadtallendorf, wo mehrere Hundert Beschäftigte auf die Straße gingen.

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Im strömenden Regen zogen die Metaller am Dienstag bei ihrem Warnstreik durch Stadtallendorf.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Bis zum frühen Nachmittag traten laut Gewerkschaftsangaben bundesweit gut 86.000 Beschäftigte aus fast 570 Betrieben in den Ausstand. „Die hohe Beteiligung der Warnstreikenden zeigt, dass sie sich engagiert und lautstark für ihre berechtigte Forderung nach 5 Prozent mehr Entgelt einsetzen“, sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, in Frankfurt.

Auch in Stadtallendorf demonstrierten die Beschäftigten für ihre Forderungen nach mehr Geld – und das im strömenden Regen. Ulf Immelt, Gewerkschaftssekretär des DGB Mittelhessen, erläuterte: „Wir sind der Meinung, die Forderung ist mehr als machbar. Alleine die börsennotierten Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie haben im vergangenen Jahr mehr als elf Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausgeschüttet.“ Wenn man nur die fünf Größten Unternehmen nehmen würde, „dann würde das reichen, um allen 3,8 Millionen Beschäftigten diese fünf Prozent zu zahlen“, so Immelt.

Die Arbeitgeber hatten in der dritten Gesprächsrunde ein neues Angebot vorgelegt. Ab April sollte es demnach eine Entgeltsteigerung in zwei Stufen geben, die sich bei einer Laufzeit von 24 Monaten auf 2,1 Prozent summiert. Hinzu käme eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent über zwölf Monate. Das lehnt die IG Metall ab.

von Andreas Schmidt

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