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Von der Getreidemühle zum Ferien-Bauernhof

Kahlsmühle feiert 25-jähriges Bestehen Von der Getreidemühle zum Ferien-Bauernhof

Der Ferien-Bauernhof Kahlsmühle besteht seit 25 Jahren. Das wurde mit einem Hoffest und vielen Gästen zünftig gefeiert.

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Das Hoffest zum Jubiläum der Kahlsmühle war gut besucht. Hannah (rechts) und Mathilda freunden sich mit dem Pony an.

Quelle: Klaus Böttcher

Erksdorf. „Fast in der Mitte Deutschlands, mitten im waldreichen Hessen, zwischen der Schwalm und dem Marburger Märchenland, liegt unser Ferien-Bauernhof Kahlsmühle.“ So wirbt die Familie Wagner. Die Kahlsmühle ist tatsächlich ein idyllischer Ort. Zwischen Erksdorf, Hatzbach und Speckswinkel gelegen bietet das Hatzbachtal viel Wald und herrliche Möglichkeiten zum Wandern. So beispielsweise auf dem permanenten Wanderweg „Rund um den Wetzstein“.

Der Ferienhof ist ein Paradies für Menschen, die gerne Erholung in der Landwirtschaft suchen. Besonders eignet sich ein Urlaub für Familien mit Kindern. „Meist kommen Familien mit Kindern, aber auch Großeltern mit Enkelkindern“, erzählt Ingrid Wagner, die mit ihrem Mann Heinrich und dem Sohn Marcel den Hof betreibt. „Die Gäste kommen vielfach aus Großstädten, zum Beispiel aus dem Frankfurter Raum, aber auch aus dem eigenen Landkreis.“ Etlichen Familien würde es so gut gefallen, dass sie schon seit sehr vielen Jahren immer wieder kämen, erklärt die Chefin ein wenig stolz.

„Wir haben 1990 ganz klein angefangen mit einer Wohnung und zwei Doppelzimmern“, erinnert sich Ingrid Wagner an die Anfangszeit. Mittlerweile sind es sieben Ferienwohnungen und zwei sind derzeit im Bau. „Man hat uns im Rahmen der Hatzbacher Dorferneuerung angesprochen, ob wir nicht noch etwas verändern wollen“, sagt Wagner dazu. Die Kahlsmühle war bis in die 1950er Jahre eine von Wasserkraft angetriebene Getreidemühle.

Heute ist es ein Abenteuerspielplatz für Kinder. Neben den vielen Tieren, wie Ponys, Häschen, Ziegen, Schafen, Schweinen, Kühen und Hühnern gibt es die Möglichkeit, alte und neue Traktoren im Einsatz zu erleben oder mitzufahren. Toben in der Scheune oder mit der Rohrrutsche vom Heuboden hinab im Stroh zu landen, das sind Spielmöglichkeiten, die man nicht alle Tage erlebt.

Das Hoffest-Wochenende begann schon am Freitag mit einem Oldie-Tanzabend und fand am Sonntag seine Fortsetzung zunächst mit einem Hofgottesdienst mit Pfarrer Fenner und dem Hatzbacher Posaunenchor. Anschließend gab es Livemusik Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke und Gegrilltes. Schmeißen die drei Wagners den Betrieb normalerweise alleine, so waren beim Fest alle Feriengäste eingespannt. Sie unterstützten die Familie Wagner in der Vorbereitung, beim Fest und in der Nachbereitung, was die familiäre Atmosphäre auf dem Ferienhof widerspiegelt.

von Klaus Böttcher

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