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Von Industriebrache zum Wohngebiet

Spatenstich für „Allee Nordend“ Von Industriebrache zum Wohngebiet

Mit einem Spatenstich startet das Nordviertel in eine neue Zukunft. Bauunternehmer Karsten Schreyer feierte den Beginn der Bauarbeiten einer neuen Wohnanlage an der Neuen Kasseler Straße – und kann schon Erfolge verzeichnen.

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Beim Spatenstich: Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (von rechts) mit Karsten Schreyer, dessen Sohn Maximilian sowie 
Architekt Reinhard Schneider und Reinhold Kulle, Leiter des Stadtplanungsamts.

Quelle: Pascal Ertl

Marburg. „Allee Nordend“ nennt sich das Projekt Schreyers, über das die OP bereits ausführlich berichtete. Der Geschäftsführer und Eigentümer der S+S Grundbesitz GmbH bietet Wohnungen in den geplanten Häusern zum Kauf als Kapitalanlage an. Auf 12.000 Quadratmetern sollen 200 neue Wohnungen entstehen. Damit investiert der Unternehmer 30 Millionen Euro.

Drei Jahre war das Projekt in Planung. Im Dezember vergangenen Jahres wurde mit dem Verkauf der Immobilien begonnen, 75 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft. „Die Zahlen sprechen für sich“, sagt Schreyer.

Die Energieeffizienz der Immobilie soll 45 Prozent besser als die allgemeinen Anforderungen sein. Die Investoren werden die Ein- bis Drei-Zimmer-Appartements wohl hauptsächlich an Paare, Singles und Studenten vermieten. Insgesamt sollen bald 500 Menschen an dem neuen Standort wohnen.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) begrüßt das Projekt, das den kompletten Stadtteil aufwerte. Wo zuvor noch Baufläche im Industriegebiet war, sei es nun angesichts der wachsenden Anforderungen an neuen Wohnraum wichtiger, diese Flächen als Wohnflächen zu nutzen. Zudem sei die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ein Pluspunkt – und für das zentrale Nordviertel ein guter Schritt in die Zukunft.

von Pascal Ertl

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Neues Wohnviertel als Kapitalanlage

Es ist ein Projekt in Höhe von 30 Millionen Euro: 200 neue Wohnungen 
 sollen in der Neuen Kasseler Straße unter der 
Marke „Allee Nordend“ entstehen.

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Immobilienfirma will Lokschuppen kaufen

Karsten Schreyer, Geschäftsführer und Eigentümer der S+S Grundbesitz GmbH, schaut seit rund 20 Jahren tagein, tagaus von seinem Büro im Krummbogen auf die Bahnschienen und das gegenüberliegende Waggonhallengelände. Der ungenutzte Lokschuppen fällt ihm immer wieder ins Auge.

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