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Viessmann eröffnet Werk in Türkei

Expansion Viessmann eröffnet Werk in Türkei

Viessmann expandiert weiter auf dem türkischen Markt: In einer neuen Produktionsstätte im Norden des Landes werden Gas-Wandgeräte hergestellt. 150 Mitarbeiter sollen dort beschäftigt werden.

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Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 15 Millionen Euro hat Viess-mann im türkischen Manisa ein neues Werk für die Produktion von Gas-Wandgeräten er-richtet. In seiner Begrüßungsrede sprach Technik-Vorstand Dr. Klaus-Peter Kegel Generalkonsulin Margit Häberle und dem Präsidenten der Industriezone Manisa, Cemal Türek, seinen Dank aus für die Zusammenarbeit bei der Realisierung des Projekts.

Zehn Niederlassungen in der Türkei

Für das Unternehmen sei die neue Produktionsstätte ein Meilenstein des Engagements auf dem türkischen Markt. Die Einweihung symbolisiere gleichsam die große Bedeutung, die Viessmann dem Land nicht nur als Markt, sondern auch als Standort für die Produktion beimesse. Viessmann ist seit fast 20 Jahren in der Türkei aktiv. Bereits im Jahr 1994 wurde eine türkische Viessmann-Vertriebsgesellschaft gegründet, die sich seitdem erfolgreich am Markt entwickelt hat. Mittlerweile ist das Unternehmen mit zehn Niederlassungen flächendeckend in der Türkei präsent. Kegel dankte dem Geschäftsführer von Viess-mann Türkei, Dr. Celalettin Ce-lik, und seinem Team für deren Engagement. Die positive Ent-wicklung des Unternehmens in der Türkei war für Viessmann der ausschlaggebende Grund, neben der stetigen Weiterent-wicklung der Vertriebsorganisa-tionen auch in den Bau des neu-en Werkes zu investieren. Damit wird Viessmann zum ortsansäs-sigen Produzenten. Das Werk Manisa, das von Geschäftsführer Joachim Schlichtig geleitet wird, erfüllt die aktuellen Standards für nachhaltiges Bauen. Darüber hinaus wird es als Kompetenzzentrum aufgebaut mit einem eigenen Forschungs- und Entwicklungs-Team, das in das unternemensweite Netzwerk eingebunden wird.

Fabrik kommt ohne fossile Brennstoffe aus

Wie an allen anderen Viessmann-Standorten wird auch in Manisa das Produktionssystem Vitotop angewendet. Kerngedanke ist die Konzentration auf die wertschöpfenden Pro-zesse und die Vermeidung jeder Verschwendung. Das heißt, es wird alles unterlassen, was Kos-ten verursacht, aber im Auge des Kunden den Wert des Produktes nicht erhöht. „Damit verfügen wir über beste Voraussetzungen, hochwertige Produkte nicht nur für den türkischen Markt, sondern auch für andere Länder zu fertigen“, erklärte Kegel. Alle Arbeitsbereiche - auch die in der Produktion - werden mit Tageslicht versorgt. Die großen Glasflächen sorgen für eine hohe Transparenz. Der Strombedarf der gesamten Fabrik wird zu 60 Prozent mit Fotovoltaik-Strom abgedeckt. Heizen und Kühlen wird mit fünf Viessmann Luft-/Wasser-Wärmepumpen realisiert, die Fabrik kommt nach Angaben des Unternehmens völlig ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Gas, Kohle oder Öl aus. Derzeit arbeiten 100 Menschen im Werk, mittelfristig sollen es 150 Mitarbeiter sein.

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