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Vier Geschäftsgebiete unter einem Dach

Raiffeisenbank Vier Geschäftsgebiete unter einem Dach

Neubau und Fusion der Genossenschaftsbank aus dem Südkreis: Mitarbeiter aus Filialen in drei Gemeinden arbeiten künftig in einem Funktionsgebäude im Gewerbegebiet Roth zusammen.

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Erster Spatenstich: Geschäftsleitung, Aufsichtsräte, Planer und Vertreter der Baufirma freuten sich, dass es mit dem Bau nach eingehender Prüfung und Planung losgeht. Foto: Martina Becker

Weimar. Das Geschäftsgebiet der Raiffeisenbank eG umfasst die Gemeinden Ebsdorfergrund, Fronhausen und Teile von Weimar. Mit einem neuen „Haus“ will sich die Genossenschaftsbank zukunftssicher aufstellen und den Kunden eine zusätzliche, verkehrsgünstige Anlaufstelle bieten.

„Wir fusionieren“, beschrieb der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Walter Horn das Vorhaben anlässlich des offiziellen Baubeginns. Zu dem symbolischen Spatenstich hatten sich Geschäftsleitung, Aufsichtsräte, Planer und Vertreter der Baufirma eingefunden. Horn betonte, dass die Raiffeisenbank eG auf ein erfolgreiches Wirken zurückblicken könne.

Vereine aus der Region können Gebäude nutzen

Um zukünftig im Sinne der Kunden noch effektiver arbeiten zu können, soll im Geschäftsgebiet, genauer gesagt im Gewerbegebiet von Weimar-Roth ein „Funktionsgebäude“ entstehen. Dass die Fäden aus den bestehenden vier Geschäftsbereichen der Gemeinden Ebsdorfergrund, Fronhausen und Weimar hier zusammengeführt werden sollen, versimpelte er damit, zu viel interner Postverkehr macht zurzeit die Prozesse langsam und bindet viel Arbeitszeit. Einer der Gründe, die für den Neubau sprachen. In das „RaiffeisenHaus“ einziehen sollen die internen Bereiche (Marktfolge), welche derzeit dienstansässig in Weimar-Niederwalgern sind. Auch Spezialisten aus dem Marktbereich werden hier zu finden sein. Allerdings ist keine feste Besetzung der spezialisierten Mitarbeiter geplant. Sie werden weiterhin dort erreichbar sein, wo es der Kunde wünsche.

Dieses Vorhaben wurde den Mitgliedern auf der Generalversammlung im Juni 2013 im Bürgerzentrum Dreihausen bereits vorgestellt. Den klassischen Schalterbetrieb wird man in Roth nicht finden, ein SB-Bereich ist hingegen vorgesehen. Von daher werden die bisherigen Geschäftsbereiche in Niederwalgern, Fronhausen, Ebsdorf und Dreihausen auch fortgeführt. Ob das neue Gebäude personeller Ergänzungen bedarf, werde noch geprüft.

„Nicht jeden Tag wagt eine regionale Bank einen solchen Bau“, meinte Planer Adam Mergel. Auf dem 3500 Quadratmeter großen Grundstück soll ein repräsentatives, lichtdurchflutetes Gebäude nebst Parkplätzen und Außengelände entstehen. Mergel informierte, dass man sich für eine Mauer-Beton-Verbundbauweise entschieden habe. Gebaut wird über drei Etagen.

1050 Quadratmeter Nutzfläche werden verteilt auf ein großzügiges Foyer mit Empfang, drei Besprechungszimmer und etwa zwanzig Büroräume. Im Obergeschoss wird ein Veranstaltungsraum, in dem bis zu 150 Personen Platz finden können, dominieren. Über die genannte Nutzung hinaus soll das neue Haus als Kommunikationszentrum dienen. Mitarbeiter-Schulungen oder Verwaltungssitzungen werden hier stattfinden. Zudem können Vereine/Verbände aus der Region den 100 Quadratmeter großen Veranstaltungsraum in Anspruch nehmen können.

Premiere für die Gemeinde Weimar

Ein rückseitiger Eingang wird in diesen Fällen einen separaten Zugang ermöglichen. Dass sich die Raiffeisenbank eG einen guten Platz für das neue Verwaltungsgebäude ausgesucht habe, davon war Weimars Bürgermeister Peter Eidam überzeugt. Direkt an der B3 genieße die Bank eine optimale Wahrnehmung und biete den Kunden kurze Wege.

Es ist das erste Unternehmen, das sich in diesem Gewerbegebiet in Nachbarschaft der Wohnbebauung ansiedelt. Eidam war zudem der Meinung, dass im Sinne der Zukunftsfähigkeit das Vorhaben für alle drei Kommunen des Geschäftsgebietes der Raiffeisenbank eG wichtig sei.von Martina Becker

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