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Vertreter stimmen für 7 Prozent Dividende

Volksbank Mittelhessen Vertreter stimmen für 7 Prozent Dividende

Vor den gewählten Mitgliedervertretern hat der Vorstand der Volksbank Mittelhessen in der Gießener Kongresshalle Bilanz gezogen. Deutschlands drittgrößte Volksbank steigerte ihr Ergebnis im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem bereits guten Vorjahr deutlich.

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Die Vertreterversammlung der Volksbank Mittelhessen entlastete nicht nur den Vorstand (stehend im Hintergrund), sondern beschloss eine Dividendenauszahlung von sieben Prozent an die Mitglieder.

Quelle: Privatfoto

Gießen. Mit 179.324 Mitgliedern darf sich die Volksbank Mittelhessen auch in diesem Jahr wieder mitgliederstärkste Volksbank Deutschlands nennen. In dem positiven wirtschaftlichen Umfeld gelang es, auch alle anderen wesentlichen Bilanzpositionen weiter zu verbessern. Das berichtete Vorstandssprecher Dr. Peter Hanker in der Vertreterversammlung in der Gießener Kongresshalle.

Peter Hanker präsentierte den Vertretern die erfreulichen Resultate und belegte damit, dass sich die langfristig ausgerichtete Geschäftsstrategie dauerhaft bezahlt macht. So können sich die Mitglieder der Bank wie bereits in den Vorjahren über eine Dividende in Höhe von sieben Prozent freuen.

Im abgelaufenen Berichtsjahr wuchs die Volksbank Mittelhessen respektabel. So wurde das Kundenkreditvolumen um 1,6 Prozent auf rund 3,35 Milliarden Euro ausgeweitet. Träger des Wachstums waren sowohl das Neugeschäft im Bereich mittelständischer Unternehmensfinanzierung als auch vermehrte private Baufinanzierungen. Insgesamt wurden durch die Volksbank Mittelhessen Neukredite in Höhe von 669 Millionen Euro gewährt. Die Differenz zum Nettowachstum ergibt sich aus den Tilgungsleistungen der Kunden in Höhe von 592 Millionen Euro. Kredite im Wert von 460 Millionen Euro wurden an Partner der genossenschaftlichen FinanzGruppe außerbilanziell vermittelt.

Auf der Passivseite profitiert die Volksbank Mittelhessen von einem kräftigen Einlagenzuwachs. So konnte die Summe der Einlagen um 204 Millionen Euro auf zuletzt 4,87 Milliarden Euro gesteigert werden.

Gemessen an der Bilanzsumme von 5,76 Milliarden Euro belegt das mittelhessische Institut nach den Volksbanken in Berlin und Frankfurt den dritten Platz der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Im gesamten Bundesgebiet gibt es 1.138 genossenschaftlich organisierte Geldhäuser.

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