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Verträge kurz vor dem Abschluss

Partikeltherapiezentrum Verträge kurz vor dem Abschluss

In einem Jahr soll in Marburg die moderne Partikeltherapieanlage eröffnet werden. Nach OP-Informationen wird zum 1. Oktober dieses Jahres die neue Betreibergesellschaft gegründet.

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Die Partikeltherapieanlage in Marburg ist bisher noch nicht in Betrieb genommen. Foto: Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Im vierten Quartal des nächsten Jahres könnten die ersten Krebs-Patienten das Parktikeltherapiezentrum auf den Lahnbergen aufsuchen. Die Verhandlungen zwischen der Rhön-Klinikum AG, dem Betreiber Siemens und der Uniklinik Heidelberg seien in der Endphase, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Donnerstag im Wissenschaftsausschuss des hessischen Landtags.

Konkrete Aussagen gab es am Donnerstag weder aus Wiesbaden noch aus Marburg. „Alle Beteiligten werden sich in der kommenden Woche äußern“, erklärte der Pressesprecher der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Frank Steibli, auf Anfrage.

Nach unbestätigten Informationen der OP soll die Betreibergesellschaft Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum GmbH (MIT GmbH) zum 1. Oktober gegründet werden. Das UKGM wird an der künftigen Betreibergesellschaft mit 24,9 Prozent beteiligt sein. Die Mehrheit wird die Heidelberger Uni als Trägerin des Heidelberger Ionen­therapiezentrums sein.

„Wir freuen uns alle, wenn die Anlage in Betrieb geht. Aber ich glaube das alles erst, wenn der erste Patient kommt“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionschef Dr. Thomas Spies der OP. Er fordert, dass Marburger und nicht Heidelberger Ärzte die medizinische Verantwortung tragen. Dies sollte in den Verträgen festgeschrieben werden, so Spies.

 

von Anna Ntemiris

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