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Verkehrsverein informiert sich über Bauarbeiten

Verkehrsverein Verkehrsverein informiert sich über Bauarbeiten

Bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins Kirchhain wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Bürgermeister Jochen Kirchner informierte die Mitglieder über die Bauarbeiten in der Stadt.

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Der Vorstand des Verkehrsvereins Kirchhain rund um Vorsitzende Hannelore Wachtel (Vierte von links) wurde im Amt bestätigt.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Der Vorstand des Verkehrsvereins hatte Bürgermeister Jochen Kirchner zur Jahreshauptversammlung eingeladen, um die Versammlung über die aktuellen und geplanten Baumaßnahmen zu informieren.

Die Vorsitzende Hannelore Wachtel hatte auf der Einladung zur Versammlung die Mitglieder schon darauf eingestimmt: „Nachdem es uns im letzten Jahr gelungen ist, Bürgermeister und städtische Gremien von unseren Belangen beim Straßenausbau zu überzeugen, ist es auch weiterhin erforderlich, im Gespräch mit der Stadt unsere Vorstellungen zu verdeutlichen.“

Damit meinte sie, dass es dem Verkehrsverein gelungen war, die Ausbaumaßnahmen Untergasse und Amöneburger Tor zeitlich zu entzerren, damit die Einzelhändler möglichst wenig Einbußen haben.
Bürgermeister Jochen Kirchner war der Einladung gefolgt und stellte ebenso wie Hannelore Wachtel das gute Verhältnis heraus.

Kirchner erläuterte zunächst die durch Edeka geplante Erweiterung des Herkules-Marktes. Geplant ist der Neubau des Getränkemarkts gegenüber dem jetzigen Eingang auf der an den Parkplatz angrenzenden Wiese. Die Stadt habe nichts dagegen, da es der einzige Getränkemarkt in der Stadt sei. „In der Innenstadt bekommen wir wegen der Lärmbelästigung vom Regierungspräsidium keinen Getränkemarkt genehmigt“, betonte Kirchner.

Verein drängt auf Verbot 
im Bebauungsplan

Die durch den Neubau frei werdenden Flächen sollen mit einem Marktplatzkonzept bestückt werden. Der Verkehrsverein legt Wert darauf, dass im Bebauungsplan erneut das Verkaufsverbot von einem sogenannten „innenstadtrelevanten Sortiment“ festgeschrieben wird. Das sind beispielsweise Bekleidung, Lederwaren oder Schuhe. Der Ausbau Untergasse und Amöneburger Tor sei abgeschlossen – bis auf den Ausbau des Parkplatzes am Ortseingang, der auch als Pendlerparkplatz gedacht ist, sagte der Bürgermeister.

Weiterhin erklärte er den Plan eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Kasseler Straße und Frankfurter Straße. Es sei zunächst ein Provisorium geplant. Das heißt die Inseln werden entfernt, die Fläche asphaltiert und ein Kreis mit Klötzen gebildet – umgangssprachlich wird solch eine Lösung auch „Legokreisel“ genannt. Baubeginn sei allerdings erst im kommenden Jahr, da in diesem Jahr der Kreisel an der Kreuzung Stausebach / Niederwald / Anzefahr gebaut werde.

Die Vorstandsneuwahl brachte keine Veränderungen, da der Vorstand für weitere drei Jahre kandidierte. Einzige Ausnahme ist Gerhard Seeger, der aus Altersgründen ausgeschieden ist. Er war Beisitzer für den allgemeinen Verkehrsverein – also für die Nichtgewerbetreibenden. Der Posten wurde nicht mehr besetzt, da es kaum noch Mitglieder gibt, die nicht Gewerbetreibende sind.

Bei eigener Stimmenthaltung wurden einstimmig gewählt: Vorsitzende Hannelore Wachtel, Stellvertreter Karl-Heinz Wepler, Geschäftsführer Martin Römer, Kassierer Harald Mittler, Vorsitzender Gewerbering Harald Pausch, Beisitzer aus dem Gewerbering Birgit Müller und Peter Kleinheins. Zum Kassenprüfer neben Dirk Wolf wurde erneut Jürgen Moser gewählt.

von Klaus Böttcher

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