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Verdi ist mit „guter Streikbereitschaft“ zufrieden

Warnstreiks Verdi ist mit „guter Streikbereitschaft“ zufrieden

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Mittelhessen zeigt sich zufrieden mit der guten Streikbereitschaft der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

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Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst sind vorerst beendet. Am Montag beginnt die nächste Verhandlungsrunde.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Wie Verdi-Sekretär Jürgen Lauer mitteilt, hätten sich an der zentralen mittelhessischen Streikdemo in Gießen am Dienstag etwa 1700 Beschäftigte aus den Regionen Marburg, Dillenburg, Wetzlar und Gießen beteiligt „und ein deutliches Warnzeichen an die Adresse der öffenlichen Arbeitgeber gesetzt“, so Lauer.

„Wir sind es wert“ hatten dort streikende Erzieherinnen, Krankenschwestern und -pfleger, Busfahrer, Müllwerker, Bauhofmitarbeiter, Verwaltungs- und Sparkassenbeschäftigte sowie Beschäftigte aus den Versorgungsbetrieben bekundet.

Auch die große Beteiligung der Auszubildenden mache deutlich, dass sie es ernst mit dem Anspruch meinten, nach Beendigung der Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden. „Jetzt liegt es an den öffentlichen Arbeitgebern, den Beschäftigten Wertschätzung durch ein anständiges Angebot bei der dritten Verhandlungsrunde am Montag entgegenzubringen“, so Lauer. Vom Verhandlungsverlauf hänge es ab, ob eine Einigung erzielt werden könne oder ein großer Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst bevorstehe. Für Donnerstag würden die gewerkschaftlichen Vertrauensleute eingeladen, um sich über den Verhandlungsverlauf zu informieren und weitere Schritte zu besprechen.

Im Wesentlichen fordert Verdi einen Sockelbetrag von 100 Euro monatlich sowie 3,5 Prozent und eine verbindliche Übernahmeregelung für Auszubildende.

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