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Verdi holt 76 Prozent und 19 Mandate

Delegiertenwahl am UKGM Verdi holt 76 Prozent und 19 Mandate

Am Dienstag waren am Uni-Klinikum Marburg gut 4300 Wahlberechtigte aufgerufen, die Delegierten zu wählen, die am 2. Juni an der Aufsichtratswahl der Rhön-Klinikum AG teilnehmen werden. Dabei traten in Marburg und in Gießen – anders als bei den anderen Kliniken des Rhön-Konzerns – jeweils zwei Listen an: In Marburg waren das die Listen von Verdi und die des Marburger Bunds.

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Ein Teil der Wahlhelfer beim Auszählen der Stimmen zur Delegiertenwahl am UKGM.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Mit 890 abgegebenen Stimmen lag die Wahlbeteiligung bei rund 20 Prozent, „und damit besser als in Gießen, wo nur 11 Prozent gewählt hatten, das ist schon eine recht ordentliche Beteiligung für eine Delegiertenwahl“, sagte Wahlvorstand Michael Kroll, der sich bei beiden Listen für die gute Zusammenarbeit bedankte.

677 Stimmen (76 Prozent) entfielen auf die Verdi-Liste, 194 (21,8 Prozent) auf die des Marburger Bunds, 19 Stimmen waren ungültig. Daher wird Verdi bei der Aufsichtratswahl über 19 Mandate verfügen, der Marburger Bund über 5 Mandate.

Björn Borgmann, Spitzenkandidat der Verdi-Liste, sagte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis und bedanke mich bei den Beschäftigten, die ihre Stimmen abgegeben haben.“

Verdi gehe gestärkt in die Aufsichtratswahl am 2. Juni in Bad Neustadt, „und wir gehen mit einer starken Forderung für den Standort Marburg in die Wahl – nämlich mich und Bettina Böttcher als Arbeitnehmervertreter für eine starke Marburger Stimme in den Aufsichtsrat zu wählen. Wir sind guter Dinge, unsere Ziele dort durchsetzen zu können.“

Dr. Franz-Josef Schmitz von der Liste Marburger Bund betonte, dass auch er sich über die hohe Wahlbeteiligung freue, „das zeigt, wie groß das Interesse ist – das Interesse am Uniklinikum und auch am Rhön-Konzern“.

von Andreas Schmidt

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