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Verdächtiger nach Millionen-Diebstahl festgenommen

Volksbank Mittelhessen Verdächtiger nach Millionen-Diebstahl festgenommen

Ein langjähriger Bank-Mitarbeiter ist festgenommen worden. Er soll im Januar 1,3 Millionen Euro in seine Jacke gesteckt und aus dem Geldzentrum der Volksbank Mittelhessen gestohlen haben. Von der Beute gibt es bislang keine Spur.

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Die Beute von 1,3 Millionen Euro fehlt immer noch.

Quelle: Thorsten Richter

Gießen. Er stand nach Informationen der OP schon länger im Visier der Ermittler: Ein Mitarbeiter des Volksbank-Teams, das Zugang zum Tresorraum des Bargeldlogistikzentrums in Gießen hat. Der Mann wurde nun festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Gießen am Dienstag mitteilte. Nach der Beute wird aber weiterhin gesucht.

Die Staatsanawaltschaft berichtet von äußerst aufwändigen Auswertungen der Kameraüberwachungsaufnahmen und einer Vielzahl von Zeugenvernehmungen, die schließlich den Verdacht auf den Festgenommen bestärkten. "Derzeit ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte das Scheingeld, welches in vier kleinen Päckchen verschweißt war, unter einer Jacke versteckte und damit die Bank verließ", teilt Staatsanwalts-Sprecher Thomas Hauburger mit. Die Ermittler haben diverse Speichermedien sichergestellt, die nunmehr digitalforensisch ausgewertet werden. Der Festgenommene bestreitet allerdings die Tatvorwürfe.

Am Montag, 4. Januar 2016, hatte die Volksbank Mittelhessen der Gießener Kriminalpolizei den Diebstahl eines hohen Geldbetrages aus dem internen Bargeldlogistikzentrum der Volksbank mitgeteilt. Dieses Zentrum befindet sich außerhalb des kundenfrequentierten Bereiches der Filiale im Schiffenberger Weg. Zugang dazu haben rund ein Dutzend Mitarbeiter. Die Beschäftigten standen in den letzten Wochen unter hoher Anspannung, mussten sie doch feststellen, dass in ihrem Kreis Ermittlungen durchgeführt wurden.

Der Vorstandssprecher der Volksbank Mittelhessen, Dr. Peter Hanker, erklärte am Dienstag, mit Bedauern müsse man "zur Kenntnis nehmen, dass die Tat mutmaßlich durch einen langjährigen, eigenen Mitarbeiter verübt wurde. Diese Erkenntnis macht mich persönlich, den gesamten Vorstand und auch die Mitarbeiter der Volksbank Mittelhessen sehr betroffen. Fakt ist, dass die Verhaftung das Ergebnis der getroffenen Sicherheitsvorkehrungen der Volksbank Mittelhessen und der professionellen Ermittlungsarbeit der Beamten ist. Über den genauen Tathergang müssen wir mit Blick auf den anstehenden Prozess weiterhin Stillschweigen bewahren.“ 
Der Vorstand betonte, dass diese Tat eines Einzelnen keinen Einfluss auf das große Vertrauen in die gesamte Belegschaft hat.

von Anna Ntemiris

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Vier kleine verschweißte Geldpäckchen soll ein Bank-Mitarbeiter aus dem Tresorraum gestohlen haben. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Seit Dienstag sitzt er in Untersuchungshaft.

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