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VR Bank erhält den „Mittelstands-Oscar“

Auszeichnung VR Bank erhält den „Mittelstands-Oscar“

Die VR Bank Hessenland wurde beim „Großen Preis des Mittelstands“ als „Premier-Bank“ 2014 ausgezeichnet - als einzige Bank bundesweit unter 4555 nominierten Unternehmen.

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Vorstandsvorsitzender Helmut Euler (von links) und die Vorstandsmitglieder Ralph Kehl und
Werner Braun von der VR Bank Hessenland mit der Urkunde und dem weißen Oscar.

Quelle: Andreas Schmidt

Kirchhain. Zum 20. Mal vergab die Oskar-Patzelt-Stiftung Ende Oktober den „Großen Preis des Mittelstands“. Und seit dem Jahr 2000 würdigt die Stiftung mit dem Sonderpreis „Bank des Jahres“ auch besonders herausragende Kreditinstitute, die sich um „ihren“ regionalen Mittelstand kümmern - sie holten „mehr Gewerbe, mehr Arbeitsplätze und mehr Geld in die Region als andere, spekulieren nicht, sondern arbeiten verantwortlich“, heißt es vonseiten der Stiftung.

Den Preis als „Bank des Jahres“ erhielt in diesem Jahr die VR Bank Hessenland - als bundesweit einzige von 48 nominierten Banken.

„Man muss nominiert werden, kann sich nicht selbst bewerben“, erläutert Vorstandsvorsitzender Helmut Euler. „Wir wurden vom Magistrat der Stadt Kirchhain und einem Firmenkunden nominiert“, weiß Euler. Zu Beginn des Jahres habe man danach eine Bewerbung abgegeben - und die sei „sehr umfangreich“ gewesen, denn: „Man muss die Dinge, die man sagt, natürlich belegen - insgesamt war die Bewerbung über 30 Seiten lang, plus Anlagen“, verdeutlicht Euler. Im Sommer habe die Bank erfahren, dass man eine Runde weitergekommen sei - und fuhr dann Ende Oktober mit der „zweiten Führungsebene“ gemeinsam nach Berlin.

„Plötzlich schienen die Scheinwerfer auf uns, im nächsten Moment standen wir auf der Bühne, haben gejubelt und den weißen Oscar aus Porzellan in Empfang nehmen dürfen“, so Euler.

Verbunden mit der weißen Statue ist der Titel „Premier-Bank“, mit der man sich vom Wettbewerb absetzen könne. „Das hat uns schon ein bisschen mit Stolz erfüllt. Denn wenn man sich anschaut, wer sonst geehrt wird - das sind schon Nummern“, so Euler.

Reputationsgewinn für die Bank und die Region

So hätten die insgesamt 4555 nominierten Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren ihre Umsätze um durchschnittlich 44,1 Prozent gesteigert und auch die Beschäftigtenzahl um rund 30 Prozent erhöht. „Auch das soziale Engagement der Unternehmen sticht hervor - die Firmen sind eigentümergeführt und keine Aktiengesellschaften, die im Streubesitz sind“, verdeutlicht Euler.

In dieser Reihe zu stehen sei ein tolles Gefühl der Anerkennung. „Mit der Verleihung ist auch ein Reputationsgewinn der Bank und der Region verbunden“, ist sich Euler sicher.

Die VR Bank Hessenland sehe sich in diesem Zusammenhang als Partner der heimischen Wirtschaft. So habe man in den vergangenen fünf Jahren Kredite in Höhe von 570 Millionen Euro vergeben - 300 Millionen davon flossen in den Mittelstand. Der gewerbliche Kreditbestand habe sich in diesem Zeitraum um 44 Prozent erhöht. „Zu diesem Ergebnis hat sicherlich auch die mehrfach ausgezeichnete Förderberatung bei der Finanzierung von Investitionen beigetragen“, ist sich der Vorstand sicher.

Zudem verfüge die Bank über gesunde wirtschaftliche Verhältnisse, habe ihr Eigenkapital in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel verbessert.

Euler zeigt sich überzeugt davon, dass auch die zahlreichen Förderinitiativen der VR Bank die Jury überzeugt hätten. So setze man auf die Vergabe von Stipendien und das regionale „Hessenland-Studium“ ebenso wie auf die „Nacht der Bewerber“, die Unterstützung des Tourismus und zahlreiche Spenden für soziale Zwecke. „Jüngst haben wir das 31. VR-Mobil an eine soziale Einrichtung übergeben“, verdeutlicht Euler

VR Bank will Schachspiel in Kindergärten etablieren

Auf dem „Mittelstands-Oscar“ wolle sich die Bank jedoch keinesfalls ausruhen. So wird die VR Bank Hessenland jetzt ein Gewinnspiel für den Mittelstand veranstalten, bei dem bis Mitte Januar jede Woche 500 Euro ausgelobt werden, die an Betriebsgemeinschaften regionaler Unternehmen fließen.

Außerdem möchte die Bank mit einer weiteren Förder-Aktion gezielt die jüngsten und die ältesten Menschen erreichen: Kindergärten und Pflegeheime sollen mit Brettspielen - und vor allem Schachspielen - ausgestattet werden. „Studien der Universität Trier belegen positive Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, das logische Denkvermögen, die Kreativität und bei Kindern sogar der Phantasie“, sagt Euler. Unterstützt werden sollen die Erzieherinnen durch Mitarbeiter der VR Bank, die sich für das Thema begeistern.

von Andreas Schmidt

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