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Unterstützung für Projekt in La Paz

Sparda spendet Unterstützung für Projekt in La Paz

„Wir tragen den Namen der heiligen Elisabeth - helfen steht bei uns im Vordergrund“, sagt Patricio Ladrón de Guevara. Seit sieben Jahren engagieren sich Elisabethschüler daher in Bolivien.

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Spendenübergabe in der Elisabethschule: Die Wandbemalung hinterließ eine Delegation aus Bolivien bei einem Besuch im vergangenen Jahr.Foto: Peter Gassner

Marburg. Die Kurmi Wasi-Schule in der bolivianischen Hauptstadt La Paz ist ein alternatives Schul-Projekt, bei dem rund ein Viertel der Schüler mit seinen Beiträgen für die Bildung der restlichen Schüler aufkommt. Viele Kinder in dem Land könnten sich den Schulbesuch andernfalls nicht leisten, berichtet de Guevara. Gemeinsam mit seiner Kollegin Silke Malkus betreut der Spanisch-Lehrer die Aktionen der Elisabethschüler der Klassen 9 bis 13, die sich regelmäßig treffen um neue Projekte zu planen.

Zwei Abiturienten befinden sich zudem derzeit für ein Jahr lang in La Paz und unterstützen die dortigen Lehrkräfte bei der Betreuung der 140 Schüler. Die beiden Absolventen sind die ersten Ex-Schüler, die ein Freiwilliges Jahr in Südamerika verbringen, nach Möglichkeit soll dies aber zu einer dauerhaften Einrichtung werden. Im vergangenen Jahr waren zudem zwei Schüler und eine Lehrerin aus La Paz zu Besuch in Marburg.

Finanziert werden konnte dieser Austausch aus dem Spendengeld des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank Hessen. 1000 Euro spendete sie an den Verein „Wir helfen Kindern in der dritten Welt“, der das Geld verwaltet. Da die Elisabethschule eine öffentliche Einrichtung ist, darf sie die Spende nicht direkt annehmen. „Wir haben uns das Projekt angeschaut und sofort gesagt: das passt“, so Stephan Handstein, stellvertretender Filialleiter in Marburg. Das Geld sei in dem Projekt gut aufgehoben, so Handstein.

von Peter Gassner

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