Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
„Unser Ziel ist es, eine schwarze Null zu schreiben“

Tegut spendet an „Lädchen“ „Unser Ziel ist es, eine schwarze Null zu schreiben“

Für das Konzept der 
„Lädchen für alles“ erhielt „Lebensmittelpunkt“ 
nun eine Spende des 
Unternehmens Tegut.

Voriger Artikel
Öffentlichkeit ausgeschlossen
Nächster Artikel
Marburg im nächtlichen Farbenrausch

Roland Wagner, Geschäftsführer von „Lebensmittelpunkt“ (von links) und Bettina Bergmoser nahmen eine Spende in Höhe von 2000 Euro von Knut John entgegen.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. „Als sozialer Träger wollen wir einen Beitrag zur örtlichen Nahversorgung leisten“, sagt Roland Wagner, Geschäftsführer der Lebensmittelpunkt gGmbH. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft des ­Lebenshilfewerkes Marburg-Biedenkopf stellt sie als Betreiber des „Lädchens für alles“ in Kooperation mit Tegut Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

Für dieses Konzept, das sich Knut John, Bereichsleiter von Tegut, für das „Lädchen für alles“ ausgedacht hat, erhielt das Unternehmen jüngst den Demografie-Preis der Hessischen Staatskanzlei. „Zum siebten Mal zeichnet die Hessische Staatskanzlei Projekte und Initiativen aus, die mit Phantasie und Mut die Herausforderungen unserer Zeit annehmen und anderen ein gutes Beispiel geben“, hieß es in der Auslobung. Der Fokus lag dabei auf dem ländlichen Raum.

Kein anderes Einzelhandelsunternehmen sei bereit gewesen, im zuletzt eröffneten Laden im Stadtwald einzuziehen. „Für Tegut ist das ein soziales 
Projekt, wir verdienen an so kleinen Einheiten kein Geld“, erklärt John.

„Unser Ziel ist, eine schwarze Null zu schreiben“, bestätigt Wagner. Um das „Lädchen für alles“ zu unterstützen, spendet Tegut einen Teil des mit 7000 Euro dotierten Preises an „Lebensmittelpunkt“. Drei Lädchen betreibt die Firma bisher im Landkreis: Zu dem im Stadtwald noch einen im Zentrum für Psychische Gesundheit am Ortenberg und einen in Michelbach.

Neben Menschen aus den Werkstätten des Lebenshilfewerkes werden dort auch Personen, die als schwer vermittelbar gelten, beschäftigt. „Einen Flüchtling als Auszubildenden einzustellen wäre mein Wunsch“, erklärt John. „Da hätten wir als kleine, abgeschlossene Einheit die besten Voraussetzungen für.“

von Freya Altmüller

 
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr