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Umbau wird Straßenbild verändern

Allianzhaus-Pläne Umbau wird Straßenbild verändern

Aus dem in die Jahre gekommenen Allianzhaus in der Innenstadt soll ein modernes Einkaufszentrum werden. Die OP zeigt die aktuellste Visualisierung des Architektenbüros.

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Das Architekturbüro Reith, Wehner, Storch aus Fulda hat diese Visualisierung vorgelegt und der OP zur Verfügung gestellt. Deutlich zu erkennen ist, dass das Gebäude nach dem Umbau das Straßenbild an der Ecke Universitätsstraße/Gutenbergstraße sowie Schulstraße verändern wird. Welche Geschäfte außer Tegut einziehen, stehe noch nicht fest.

Marburg. Seit mehr als zehn Jahren wird in Marburg über die Zukunft des Allianzhauses diskutiert. Das Geschäftshaus gehörte einst der Allianz, ist inzwischen an die Werner-Gruppe aus Fulda verkauft worden (die OP berichtete).

Das Unternehmen, das auch das neue Einkaufszentrum in Cappel gebaut hat, will das sanierungsbedürftige Gebäude umbauen und zu einem modernen Geschäfts- und Einkaufshaus machen. Die architektonischen Pläne liegen vor und wurden zuletzt im Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt, ein Bauantrag werde in Kürze gestellt, heißt es. Das Konzept kam bei den Stadtverordneten gut an – auch vor dem Hintergrund, dass seit Jahren über den Umbau diskutiert wird.

Welche Läden werden nach dem Umbau in dem Einkaufszentrum eröffnen? Darüber schweigen die Eigentümer. Nach OP-Informationen gibt es Miet-Interessenten, die bereits Filialen in Marburg haben, aber übers Umziehen nachdenken.

Höhe wird umliegenden Gebäuden angepasst

Fest steht, dass der Lebensmittelmarkt Tegut einer der größten Mieter sein wird und einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren vereinbart habe. Zudem werde ein Discounter – ebenfalls für mindestens 15 Jahre – in das Untergeschoss des Hauses einziehen.

Zwei größere „Fashion“-Läden sowie elf kleinere Shops sind nach jetzigen Entwürfen ebenfalls eingeplant (die OP berichtete). Auf Hochtouren laufen in diesen Tagen die Verhandlungen mit ­einem Hotelbetreiber.

Da formal weder Baugenehmigung noch Mietverträge vorliegen, könne man keine Details verraten, erklärt das Unternehmen. Ziel sei, Mietverträge mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren abzuschließen, um eine Fluktuation zu vermeiden.

Die Höhe des Gebäudes wird nach der Sanierung an die Höhe der daneben gelegenen Häuser in der Universitätsstraße – Savigny-Haus sowie das Sparkassengebäude – angepasst. In den unteren beiden Stockwerken sowie in einem Untergeschoss sollen vorwiegend Flächen für den Einzelhandel entstehen.

Während vor einigen Jahren noch eine Verkaufsfläche von 12.000 Quadratmetern vorgesehen war, sind es nun 8000. Die Bauarbeiten sollen Anfang nächsten Jahres in der Schulstraße beginnen. Von dort werden zwei Einfahrten zum Parkhaus mit 180 bis 200 Stellplätzen möglich sein. Die an der Ecke Schulstraße/Gutenbergstraße noch ansässigen Geschäfte haben noch Mietverträge, die erst im Frühjahr ablaufen. Erst danach werde man mit dem weiteren Umbau schrittweise starten.

von Anna Ntemiris

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