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UKGM legt Angebot über Plus in Höhe von 4,5 Prozent vor

Tarifverhandlungen UKGM legt Angebot über Plus in Höhe von 4,5 Prozent vor

Am Dienstag fand die zweite Verhandlungsrunde im Tarifstreit für die rund 6500 nicht-ärztlichen Beschäftigten am UKGM statt. Nach rund viereinhalb Stunden gingen die Parteien auseinander – ein Ergebnis wurde jedoch noch nicht erzielt.

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Ohne Einigung endeten die ersten Tarifgespräche zwischen der Leitung des UKGM und der Gewerkschaft Verdi.

Quelle: dpa

Marburg. Frank Steibli, Pressesprecher des UKGM, teilte mit, dass das Klinikum am Dienstag ein Angebot von insgesamt rund 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt vorgelegt habe. Dies entspreche in Niveau und Struktur anderen derzeit aktuellen Tarifabschlüssen für Beschäftigte in Krankenhäusern.

„Trotz intensiver Diskussion kam es jedoch noch nicht zu einer Einigung“, so Steibli. Aus diesem Grund hätten sich die Tarifparteien auf den 18. Juni als nächsten Verhandlungstermin verständigt. Der Klinikumssprecher betonte, dass die Verhandlungen zwischen der UKGM-Geschäftsführung und der Gewerkschaft Verdi in „sachlicher und konstruktiver Atmosphäre“ stattgefunden hätten.

Das bestätigte auch Björn Borgmann von der Verdi-Verhandlungskommission. Allerdings war die Gewerkschaft mit einer Forderung von einem 7,5-prozentigen Gehaltsplus in die Runde gegangen – mindestens aber 120 Euro mehr. Außerdem habe man eine Erhöhung der Nachtdienstzulagen erreichen wollen. „Wir werden das Ergebnis jetzt beraten und im Kreise der Tarifkommission überlegen, wie wir weiter damit umgehen“, so Borgmann.

Das werde diesen Mittwoch recht kurzfristig geschehen. „Dann werden wir auch analysieren, wie der Zielerreichungsgrad bei dem vorgelegten Angebot des Arbeitgebers wäre“, sagt Borgmann.
Man werde „intensiv diskutieren, ob sich das Angebot mit unseren Forderungen in Einklang bringen lässt“.

Von diesem Tarifvertrag betroffen sind Arbeitnehmer des UKGM und der UKGM-Service GmbH, insbesondere Pflegekräfte, medizinisch-technisches Personal, Mitarbeiter in Verwaltung, Technik und Service. Für Ärzte gibt es einen gesonderten Tarifvertrag, der vom Land Hessen verhandelt wird.

von Andreas Schmidt

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