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UKGM erzielt Gewinn von fast zwei Millionen Euro

Rhön-Bilanz UKGM erzielt Gewinn von fast zwei Millionen Euro

Im Konzern-Geschäftsbericht 2013 stecken auch Zahlen aus dem Uni-Klinikum Gießen und Marburg: Das UKGM schrieb schwarze Zahlen.

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Das UKGM hat zwei Millionen Euro Gewinn erzielt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Rhön-Klinikum AG hat durch den Deal mit Fresenius rund drei Milliarden Euro eingenommen. Der Umsatz wuchs um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilte Vorstandschef Dr. Martin Siebert am Mittwoch in Frankfurt mit.

Fast 1,7 Milliarden Euro davon will der Konzern durch einen Aktienrückkauf an seine Aktionäre weiterreichen. Die Aktionäre könnten so an der durch den Verkauf realisierten Wertsteigerung des Unternehmens teilhaben. Die größten Anteilseigner hätten signalisiert, diesem Vorschlag auf der Hauptversammlung am 12. Juni zuzustimmen, sagte Finanzvorstand Jens-Peter Neumann.

Das Unternehmen will pro Aktie mindestens 23,54 Euro bieten. Sollten die Aktionäre nicht zustimmen, will Rhön nach eigenen Angaben stattdessen eine Sonderdividende von 12,08 Euro je Anteilsschein ausschütten. Im vergangenen Jahr war der Konzern-Gewinn unter dem Strich wegen hoher Kosten für Verkauf und Konzernumbau um 2,6 Prozent auf 90 Millionen Euro gesunken. Eine Prognose für das laufende Jahr gab Siebert wegen der derzeitigen Neuordnung des Unternehmens nicht. Für 2015, das erste vollständige Geschäftsjahr in der neuen Konstellation, rechnet der Konzern mit einem Umsatz in der Größenordnung von 1,06 Milliarden bis 1,12 Milliarden Euro. Das wäre gut ein Drittel des Umsatzes vor dem Verkauf. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen rechnet das Unternehmen mit 145 bis 155 Millionen Euro (2013: 275,4 Millionen Euro). Die „neue Rhön“ betreibt nach dem Verkauf an Fresenius zehn Kliniken an fünf Standorten und beschäftigt künftig etwa 15 000 Menschen.

Starke Leistung am UKGM

Zum Konzern gehören seit 2006 auch die Universitätskliniken Gießen und Marburg, die weiterhin im Konzernverbund der Franken bleiben. Laut Bilanz des Konzerns mit Hauptsitz in Bad Neustadt an der Saale erzielte die Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH im vergangenen Jahr fast zwei Millionen Euro Gewinn - und kam damit aus den roten Zahlen raus. Dies sei das Resultat „harter Arbeit“, so Siebert. „Beide Kliniken haben auf der Leistungsseite enorm zugelegt“, fügte er hinzu. Rund 436000 Patienten wurden im vergangenen Jahr in den UKGM-Kliniken ambulant oder stationär behandelt. Zu den UKGM-Geschäftszahlen wollte sich die Marburger Geschäftsführung auf Anfrage der OP nicht äußern. Die Zahl der Patienten stieg insgesamt bei Rhön um vier Prozent auf 2,65 Millionen Patienten (in 54 Kliniken).

von Anna Ntemiris

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