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UKGM-Betriebsrat dankt 
für Vaupels Einsatz

Ex-Oberbürgermeister UKGM-Betriebsrat dankt 
für Vaupels Einsatz

Bettina Böttcher, Betriebsratsvorsitzende des UKGM, sowie Halise Adsan, Inhaberin von „Ruken‘s Galerie“ und Künstlerin, überreichten dem ehemaligen Oberbürgermeister Egon Vaupel bei der jüngsten Betriebsversammlung in Marburg ein Gemälde aus der Reihe „100 kleine Esel“.

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Bettina Böttcher (links) und Halise Adsan überreichten Egon ­Vaupel als Dank ein Gemälde.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. „Es ist mir eine große Freude, Dir im Namen der Belegschaft für Deinen großen Einsatz für unser Klinikum und den Menschen, die hier arbeiten, zu danken“, sagte Böttcher. Vaupel ­habe immer „Missstände und Ungerechtigkeiten laut beim Namen genannt“, erinnerte Böttcher.

Man habe sich mit dem ehemaligen OB „hart auseinandersetzen“ können, „und es konnte schon mal laut werden. Aber es ging immer um die Sache und es wurde nie persönlich – das achte ich sehr“, betonte Böttcher.

Für Vaupel ist klar: „Das Wichtigste, das wir tun können ist, uns für die Menschen einzusetzen – vor allem für die, die in schweren Lebensbedingungen stecken.“ Daher sei sein Einsatz für das UKGM selbstverständlich gewesen.

„Der Klinikstandort ist eine der wichtigsten Säulen, auf denen das Leben beruht“, sagte Vaupel, „ohne das Klinikum ist Marburg nicht vorstellbar“. Zu den politischen und betrieblichen Dingen wolle er sich nicht mehr äußern. „Aber wenn man in ein System zu wenig Geld gibt, dann hat einer zu leiden – und das sind die Arbeitnehmer“.

Man müsse in den kommenden Jahren noch viel deutlicher fragen, für wen man die Arbeitswelt entwickle, „für Aktionäre, für Kapitalgeber oder für die Arbeitnehmer“, so Vaupel. Er wisse, dass von der Leitung niemand gegen mehr Personal sei, „allerdings sind ihnen manchmal die Hände gebunden“.

von Andreas Schmidt

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