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Top-Kfz-Azubis erhalten Prämien

Ernst-Schwarz-Stiftung Top-Kfz-Azubis erhalten Prämien

Der beste Azubi aus Kfz-Handel und -Handwerk der Kfz-Innung Marburg heißt in diesem Jahr 
Dominik Wissner.

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Dominik Wissner (von links) und Dennis Barth erhielten die Auszeichnung und ihre Prämien von Jürgen Kusenberg, Norbert Pfeil und Erika Schwarz.

Quelle: Suria Reiche

Marburg. Jüngst wurden er und zwei weitere Absolventen für ihre Leistung geehrt und erhielten noch dazu einen Betrag aus dem Topf der Kfz-Kaufmann-Ernst-Schwarz-Stiftung.

„Ein bisschen platt“, so fühlte sich der 21-jährige Dominik Wissner aus Rauschenberg, als er von dem Geldbetrag hörte, der ihm aus den Erträgen des Stiftungsvermögens zugesprochen wurde. 1960 Euro erhielt er, weil er in der Gesellenprüfung am 17. Januar die beste Gesamtpunktzahl erreicht hat. Zweit- und Drittbeste waren Dennis Barth aus Staufenberg und Christoph Schulze aus Kirchhain.

„Von der Stiftung hatte ich vorher noch nichts gehört“, gestand Wissner. Umso mehr freute er sich, als er den Brief öffnete, in dem ihm verkündet wurde, dass er als Prüfungsbester eine Prämie erhält. So wollte es der Kfz-Kaufmann Ernst Schwarz.

In seinem Testament hielt der ehemalige Mitinhaber des Autohauses Nau fest, dass jährlich aus den Erträgen des Stiftungsvermögens die sechs besten Auszubildenden aus Kfz-Handel und -Handwerk belohnt werden sollen. „Inzwischen sind unter den sechs besten Abschlüssen aber auch viele Dreien dabei“, sagte Jürgen Kusenberg aus dem Stiftungsrat.

Vor zwei Jahren habe man deswegen beschlossen, dass nicht die besten sechs Auszubildenden, sondern alle mit einer Mindestnote von 2,5 belohnt werden sollen. Jeder von ihnen erhält nun 200 Euro Stiftungsgeld. Aus dem verbleibenden Betrag erhält der beste Geselle 70 Prozent und der zweitbeste 30 Prozent. „Meinem Mann lag das Kfz-Handwerk besonders am Herzen“, sagte Erika Schwarz bei der Prämierung. Das sei einer der Gründe dafür gewesen, dass er den Nachwuchs in dieser Branche fördern wollte.

Für Wissner, der nach seiner Ausbildung bei Auto-Teile-Unger übernommen wurde, und Barth ist das Geld, das sie dank Schwarz erhalten haben, viel wert: Nicht nur die Meisterprüfung kostet Geld. Für Barth, der im Autohaus Noll lernte, ist es außerdem eine Option, sich irgendwann einmal selbstständig zu machen, und auch das trägt Kosten mit sich. Die 840 Euro, die er nun erhält, seien ein guter Anfang.

von Suria Reiche

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