Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / -1 ° Regenschauer

Navigation:
Targobank legt in Marburg zu

Vorjahresvergleich Targobank legt in Marburg zu

Trotz eines anhaltend niedrigen Zinsniveaus 
und einem schwierigen Marktumfeld konnte sich die Targobank in Marburg behaupten und verzeichnete ein kräftiges Plus.

Voriger Artikel
Hans-Jürgen Naumann erhält Ehrennadel
Nächster Artikel
Diebstahl aus „Bier-Laune“ heraus

Die Bilanz der Marburger Targobank in der Elisabethstraße weist in allen Bereichen einen kräftigen Zuwachs aus.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Die Targobank Marburg zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2016. Der Beratungspunkt in der Elisabethstraße konnte laut eigenen Angaben sowohl im Kredit- als auch im Anlagegeschäft klare Zuwächse verzeichnen.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember hatte die Targobank in Marburg Konsumentenkredite 
mit einem Volumen von 25,2 Millionen Euro vergeben – laut Mitteilung ein Zuwachs von 
acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das positive Konsumklima hat sich bei der wachsenden Nachfrage nach Konsumentenkrediten bemerkbar 
gemacht“, sagt Beratungspunktleiter Lothar Rhiel.

Trotz niedriger Zinsen seien bei den Geldanlagen Sparverträge gefragt gewesen. Das Volumen der Spareinlagen stieg demnach um drei Prozent auf 1 Million Euro. Auch Tagesgelder hätten um 19 Prozent auf 2,9 Millionen Euro zugelegt. Laut Bilanz lag außerdem das Volumen der Festgelder um zwei Prozent höher als im vorherigen Jahr – es stieg auf 2,1 Millionen Euro. „Angesichts des Zinsniveaus und der anziehenden Inflation 
ist mit diesen Anlageformen für den Kunden kaum eine Rendite 
 erzielbar“, erläutert Lothar Rhiel.

Vorsteuergewinn ist 
um 20 Prozent gestiegen

Im Investmentgeschäft habe das verwaltete Depotvolumen mit 12 Millionen Euro 14 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. Das Volumen der Vermögensmanagementfonds sei im selben Zeitraum um 400 Prozent auf 920.000 Euro gestiegen.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, betreute die Targobank in Marburg zum Bilanzstichtag rund 7000 Kunden, was einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 31 Prozent entspricht. Für diese Kunden führte die Bank 1400 Girokonten und habe 2800 Kreditkarten herausgegeben. „Dieser Zuspruch bestätigt unser Konzept, als moderne Hausbank lokal präsent zu sein und den Kunden auf Wunsch auch bei sich zu Hause zu beraten“, so Lothar Rhiel.

Die Bank habe auch deutschlandweit ihr Geschäft weiter ausgebaut und im Geschäftsjahr 2016 mit einem Vorsteuergewinn von 516 Millionen Euro das beste Ergebnis seit Markenstart im Jahr 2010 erzielt. Im Jahr zuvor hatte der Vorsteuergewinn noch 430 Millionen Euro betragen – ein Zuwachs von 20 Prozent. Die Bilanzsumme stieg von 14,12 Milliarden Euro um 8,3 Prozent auf 15,29 Milliarden Euro. Gleichzeitig habe die Bank ihr Aufwands-Ertrags-Verhältnis 
auf 55,1 Prozent reduzieren können – der Wert hatte 2015 noch bei 60,1 Prozent gelegen.

„Wir blicken auf ein gutes Geschäftsjahr zurück, in dem wir es geschafft haben, unsere Kreditproduktion zu steigern, unsere Provisionserträge zu erhöhen und trotz hoher Investitionen unsere Kosten zu reduzieren“, kommentiert Pascal Laugel, Vorstandsvorsitzender der Targobank, das Ergebnis.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr