Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Streik bei Fritz Winter

Tarifstreit Metall Streik bei Fritz Winter

Die IG Metall hat 800 Mitarbeiter der Frühschicht bei Fritz Winter in Stadtallendorf zum Streik aufgerufen. Auch bei Bosch Thermotechnik in Lollar und Buderus Guss bei Herborn wird gestreikt.

Voriger Artikel
Marburg hat nun eine Strandbar
Nächster Artikel
Metaller streiken in Stadtallendorf

Archivfoto: Im Mai 2012 streikten Mitarbeiter von Fritz Winter in Stadtallendorf ebenfalls.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Ab 10 Uhr sind am Donnerstag 800 Beschäftigte der Eisengießerei Fritz Winter  in Stadtalledorf zu Warnstreiks aufgerufen. Die Gewerkschaft verlangt für die bundesweit rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche 5,5 Prozent mehr Geld. Ein erstes Angebot der Arbeitgeber hatte sie abgelehnt. Im Tarifgebiet Mitte, das neben Hessen auch Rheinland-Pfalz und das Saarland einschließt, sind rund 415 000 Beschäftigte betroffen.

Am Donnerstag liegt der Schwerpunkt der Streiks in Mittelhessen. Neben den 800 Fritz-Winter-Mitarbeitern erwartet die Gewerkschaft bei Bosch Thermotechnik in Lollar im Laufe des Tages rund 1000 Streikende. Am Nachmittag findet dort ein Solidaritätsfest statt, um gegen den geplanten Stellenabbau zu demonstrieren. Außerdem wird in der Region in Herborn bei Buderus Guss und am zweiten Standort von Bosch Thermotechnik in Eibelshausen gestreikt. Insgesamt werden in Mittelhessen laut IG-Metall-Pressesprecherin Simone Ebel-Schmidt rund 2300 Angestellte streiken.

Bereits in der Nacht zum 1. Mai - direkt nach dem Ende der Friedenspflicht - hatten rund 500 Beschäftigte beim Weißblechhersteller ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach in Rheinland-Pfalz die Arbeit für etwa eine Stunde niedergelegt. Auch beim Autozulieferer Norma in Hanau bei Frankfurt/Main war es zu einem Warnstreik mit rund 80 Teilnehmern gekommen.

ts, dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr