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Steuersünder erhält Verwarnung

Aus dem Amtsgericht Steuersünder erhält Verwarnung

Kurz und knapp gestaltete sich die von Einträchtigkeit geprägte Verhandlung vor dem Amtsgericht.

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Wegen einer unvollständigen Steuererklärung kam ein Geschäftsmann vor Gericht.

Quelle: Armin Weigel / dpa

Marburg. In Abwesenheit akzeptierte der Beschuldigte das abgemilderte Urteil.

Zuvor hatte der Angeklagte gegen die Geldstrafe aus dem Strafbefehl Einspruch erhoben, diesen jedoch auf die Strafhöhe beschränkt.

Dem 38-jährigen Geschäftsmann wird vorgeworfen, eine unvollständige Steuererklärung für 2011 beim Finanzamt eingereicht zu haben. In der Gewinnermittlung wurden nicht sämtliche Betriebseinnahmen des Unternehmens ausgewiesen, es entstand eine Steuerverkürzung von rund 1200 Euro.

Den Schaden habe der Mann mittlerweile beglichen, ließ er über seinen Verteidiger Dietmar Kleiner mitteilen, der eine mildere Strafe für seinen Mandanten beantragte. Dieser sei nicht vorbestraft, die Steuersumme liegt zudem „im unteren Bereich“, stimmte Staatsanwältin Sarah Otto einer Verwarnung zu.

Der Steuersünder wurde gerichtlich verwarnt, die Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen zu je 40 Euro wurde ihm erst einmal erspart und bleibt vorbehalten, entschied Strafrichter Dominik Best. Die Bewährungszeit legte er auf eineinhalb Jahre fest. Als weiteren Denkzettel hat der Geschäftsmann 1000 Euro Auflage an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

von Ina Tannert

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