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Preissenkung um Jahreswechsel Stadtwerke
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Die international niedrigen Gaspreise kommen einer Untersuchung zufolge nur selten bei den Verbrauchern in Deutschland an.

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Die Stadtwerke Marburg senken zum Jahresbeginn ihre Gaspreise.

Quelle: Stefan Sauer

Marburg. Eine Studie, die die Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass die großen Gasversorger in Deutschland 1,3 Milliarden Euro allein deswegen eingenommen haben, weil sie die stark gesunkenen Beschaffungskosten auf dem Weltmarkt nicht an die Verbraucher weitergegeben hätten.

Rainer Kühne, der technische Direktor der Stadtwerke Marburg, weist darauf hin, dass die Stadtwerke zu jenen 20 Prozent aller Versorger gehören, die die Preise zumindest zum Jahresbeginn 2016 senken.

Eine frühere Preissenkung sei nicht möglich gewesen, weil die Netznutzungsgebühren für die Durchleitung von Stadtwerke-Gas zum Verbraucher gestiegen seien. Eigentümer des Netzes ist einer der Großen im Netzgeschäft: die Open Grid Europe, ein früheres Eon-Unternehmen.

Wichtigster Grund für die höheren Netzentgelte sei, dass die Kosten für die Einspeisung von Biogas gestiegen sind, sagte Kühne. Das sei über die Netznutzungsgebühren aufgefangen worden.

Demnächst wird in vielen Teilen Deutschlands, auch in Marburg, vom so genannten L-Gas (Low gas) aus der Nordsee auf H-Gas (aus Russland) umgestellt, weil die Förderkapazitäten in der Nordsee bald erschöpft sind.

Das erfordert ein Umstellung des Gastnetzes, wahrscheinlich 2018/2019. Für die Stadtwerke bedeutet dies, dass eine neue Übergabeeinrichtung bei Großseelheim gebaut und die Endgeräte beim Verbraucher umgestellt werden müssen.

von Till Conrad

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