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Stadtallendorfer Unternehmer wird Ehrenbürger in Bromskirchen

Wolf Hoppe Stadtallendorfer Unternehmer wird Ehrenbürger in Bromskirchen

Wolf Hoppe hat für sein Engagement für Bromskirchen den Ehrenbürgerbrief der Gemeinde erhalten. Im Rahmen einer Feierstunde würdigten zahlreiche Gäste die Leistung des Miteigentümers der HOPPE AG.

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Den Ehrenbürgerbrief an Wolf Hoppe (Mitte) überreichten Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (rechts) und Wolfgang Wichmann, Vorsitzender der Gemeindevertretung.Foto: Traude

Quelle: Tobias Treude

Stadtallendorf. Wolf Hoppe streckt den eingerahmten Ehrenbürgerbrief hoch in die Luft. Er präsentiert den Gästen die Auszeichnung wie eine Trophäe. Dabei grinst er schelmisch wie ein Schuljunge. Dieser Augenblick passt zum Menschen Wolf Hoppe: humorvoll, bodenständig und dabei stolz auf das Erreichte.

Hoppe wurde zum Ehrenbürger der Gemeinde Bromskirchen ernannt - die höchste Auszeichnung, die die Kommune zu vergeben hat. Damit tritt er nun nicht nur unternehmerisch, sondern auch was diese Ehrung betrifft, in die Fußstapfen seines Vaters Friedrich und seines Onkels Herbert - beide sind verstorben.

Die Liste der Bromskirchener Ehrenbürger besteht einzig aus diesem Familien-Trio. In seiner Laudatio würdigte Bürgermeister Karl-Friedrich Frese Wolf Hoppes Wirken für die Gemeinde ebenso wie seinen Charakter. „Es ist leichter ein Held zu sein, als ein Ehrenmann. Ein Held muss man nur einmal sein. Ein Ehrenmann immer“, zitierte der Rathaus-Chef den Dichter Luigi Pirandello. Dass Wolf Hoppe als Ehrenmann gilt, hängt eng mit der Entwicklung des Unternehmens HOPPE zusammen, das seit 1956 im Zweigwerk in Bromskirchen Beschlagsysteme für Türen und Fenster produziert.

„Die kleine Gemeinde Bromskirchen konnte ihre kommunale Selbstverwaltung bewahren, weil das Unternehmen HOPPE als einer der Garanten dafür eintritt.“

Damit bezog sich Frese auf die wichtigen Einnahmen aus der Gewerbesteuer und die vielen Mitarbeiter der Firma, die in Bromskirchen leben. Die Gemeinde und der Betrieb würden seit 58 Jahren so eng zusammenarbeiten, dass es für die Beteiligten selbstverständlich sei. Mit den Angestellten und als Auftraggeber für das Handwerk sei HOPPE heute in fast jedem Haus in Bromskirchen vertreten. Vor allem die Feuerwehr unterstützte der Unternehmer immer wieder. Der 62-Jährige habe immer eine beachtliche Präsenz in Bromskirchen gezeigt. „Sie sind also einer von uns, ein Bromskirchener“, freute sich Frese.

„Ein Unternehmen kann nicht Ehrenbürger werden, also hat es mich getroffen“, sagte Wolf Hoppe. Er nehme die Auszeichnung stellvertretend für ganz viele Angestellte in Bromskirchen entgegen.

Einen besonderen Dank aber richtete er an seinen Vater und seinen Onkel: „Ohne sie wäre nichts so, wie es heute ist. Ich bewundere beide sehr.“ Daher bedeute es ihm besonders viel, nach Friedrich und Herbert Hoppe der dritte Ehrenbürger der Gemeinde zu sein.

von Tobias Traude

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