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„Der Erfolg ist die Freude der Kinder“

Sport- und Spielfest des Kerstin-Heims „Der Erfolg ist die Freude der Kinder“

350 Schüler aus neun Schulen erlangten am „Orange Day“ das Deutsche Sportabzeichen (DSA). Unterstützt wurde das Sport- und Spielfest durch Mitarbeiter von GlaxoSmithKline (GSK).

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Kinder mit und ohne geistige Behinderung traten am „Orange Day“ in den Disziplinen Laufen, Werfen und Weitsprung an. Am Ende gab es Medaillen für alle.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Sport und Kultur statt Büro und Labor: Das jährliche Sportfest, das inzwischen zum elften Mal stattfand, ist das größte Einzelprojekt des 
„Orange Day“. An jenem Tag tauschen die GSK-Mitarbeiter alljährlich ihren Arbeitsplatz ein und engagieren sich in sozialen Projekten. Mehr als 160 Mitarbeiter beteiligten sich in diesem Jahr.

Die Kinder und Jugendlichen konnten gemeinsam in gemischten Riegen aus Sportlern mit und ohne Beeinträchtigung das Deutschen Sportabzeichen (DSA) erlangen. Die Disziplinen bestanden dabei aus Läufen bis zu 100 Metern (je nach Altersklasse), Medizinballwerfen, Schlagballwerfen und Weitsprung. Am Ende erhielten alle jungen Sportler eine Medaille und neben dem Deutschen Sportabzeichen auch das Marburger Sportabzeichen.

„Das Sportfest ist zu einer festen Größe im Landkreis geworden“, erklärte Pfarrer Dr. Matti­ Schindehütte, Vorstandsvorsitzender des Marburger Kerstin-Heims. Das Heim für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung ist in Kooperation mit GSK Ausrichter des Sport- und Spielfestes. In den elf Jahren „erlangten über 1000 Kinder das Deutsche Sportabzeichen“, hob er hervor. „Unser größter Erfolg ist und bleibt jedoch die Freude, die dieser Tag bei den teilnehmenden Kindern auslöst“, sagte Schindehütte.

Zum elften Mal in Folge engagierten sich GSK-Mitarbeiter beim „Orange Day“ in Marburg und Umgebung. Das Spiel- und Sportfest des Kerstin-Heims im Georg-Gaßmann-Stadion war das größte Einzelprojekt am „Orange Day“. An dem Sportfest beteiligten sich neun Schulen mit 350 Schülern.

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Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, der gemeinsam mit Landrätin Kirsten Fründt die Schirmherrschaft des Sportfestes übernahm, lobte das kontinuierliche Engagement: „Der Orange Day findet dieses Jahr zum elften Mal statt. Das ist ein schönes Beispiel für die soziale­ Kompetenz eines Unternehmens. Von diesem langfristigen Engagement der GSK-Mitarbeiter haben in der Vergangenheit viele gemeinnützige Einrichtungen und Vereine in Marburg profitiert.“

Fründt verwies darauf, dass die GSK Mitarbeiter vermehrt auch Projekte im Umland von Marburg unterstützen: „Mich freut es sehr, dass von den 14 Gesamtprojekten in diesem Jahr erstmals auch fünf Projekte außerhalb von Marburg ins Leben gerufen wurden. So können die Mitarbeiter auch in ihren Heimatorten aktiv werden und Positives bewirken“, so die Landrätin.

Neben langjährigen Projekten­ in der Marburger Tafel, dem Tierheim Cappel oder der ­Sophie-von-Brabant-Schule, entstanden in diesem Jahr auch neue Projekte, beispielsweise­ im Kindergarten Ebsdorfergrund oder im Stadtmuseum Rauschenberg. Die Projekte entstanden in verschiedensten Themenfeldern, wie etwa dem sozialen Bereich, der Kinder- und Jugendarbeit, Kultur oder Umweltschutz.

GSK-Geschäftsführer betont soziales Engagement

Das Gartenhäuschen der Evangelischen Kindertagesstätte Emil-von-Behring erhielt einen neuen Anstrich, die Exponate des Stadtmuseums Rauschenberg wurden erfolgreich umgelagert, und am Spiegelslustturm wurde ein Spielplatz ausgebaut. Im Tierheim Cappel bauten die GSK-Angestellten Kleintiergehege, die bestehenden Anlagen des Rassegeflügelzuchtvereins Groß-Felda wurden erneuert.

GSK-Standortleiter und Geschäftsführer Jochen Reutter dankte seinen Mitarbeitern für deren Eigeninitiative: „GSK engagiert sich weltweit für die Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen. Auch wir am Standort Marburg wollen daher mit persönlichem Einsatz den Orange Day durchführen. Es freut mich, dass dank unserer Mitarbeiter so viele tolle Projekte zustande gekommen sind.“

„Der Orange Day zeigt den hohen Stellenwert, den das soziale Engagement im Unternehmen hat“, sagte auch der zweite GSK-Geschäftsführer, Niklas Schier. Im Bezug auf das Sportfest gelte zudem den Helfern außerhalb des Unternehmens der Dank. Das seien etwa die Belegschaft des Kerstin-Heims, die Freiwilligen des Sportkreises Marburg sowie Helfern der Polizeischule Lich. Zusammen sorgten sie für „ein unvergessliches Erlebnis“ für die Schüler.

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