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Spende soll Kindern Chancen eröffnen

Roth Industries Spende soll Kindern Chancen eröffnen

Die Marburger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin darf sich pünktlich zur Weihnachtszeit über ein großzügiges Geschenk freuen.

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Das Ehepaar Heike und Manfred (rechts) Roth übergab die Spende in Höhe von 10 000 Euro an Professor Rolf Maier von der Marburger Kinderklinik.

Quelle: Marina Grosse Wiesmann

Marburg. Firmeninhaber Manfred Roth spendet 10 000 Euro an die Kinderklinik – die nun eine hochmoderne Kamera anschaffen kann. „Meiner Frau und mir liegt am Herzen, dass alle Kinder die gleiche Chance haben, mit gesundem Augenlicht ihre Aufgaben im Leben zu meistern“, erklärt Manfred Roth, Gesellschafter der Roth Industries in Buchenau.

Mit einer Spende über 10 000 Euro, die Roth anlässlich seines 75. Geburtstags zusammenbekam, unterstützt er ein Projekt der Klinik, mit dem Blindheit bei Frühgeborenen zukünftig vermieden werden soll, wie Professor Rolf Maier erläutert: „Bedingt durch äußere Einflüsse wie beispielsweise Sauerstoff kann es bei Frühgeborenen manchmal zu einer Erblindung kommen, da die Blutgefäße in der Netzhaut sich falsch entwickeln.“

Hochmoderne Kamera kostet 80 000 Euro

Durch die Verwendung einer modernen Kamera bei der Untersuchung des Augenhintergrunds erhofft sich Maier neue Möglichkeiten, um die so genannte „Frühgeborenen-Retinopathie“ besser zu verstehen und neue Behandlungsmethoden hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit zu erschließen.

Für diese hochmoderne Technik, die rund 80 000 Euro kostet, fehlen leider oftmals finanzielle Mittel, wie Maier schildert: „Die öffentlichen Gelder werden immer knapper und unsere Klinik ist mehr und mehr auf private Spenden angewiesen. Umso mehr freuen wir uns natürlich über die Unterstützung für unser Projekt“, erklärt der Direktor der Marburger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Durch weitere Spenden ist das benötigte Geld nun endlich vorhanden. Die Kamera soll voraussichtlich schon zu Beginn des neuen Jahres angeschafft werden. Das freut besonders das Ehepaar Roth: „Wir sind froh, den letzten Baustein für dieses Projekt liefern zu dürfen.“

von Marina Grosse Wiesmann

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