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Seit Jahrzehnten für die Patienten im Einsatz

UKGM ehrte Jubilare und Ruheständler Seit Jahrzehnten für die Patienten im Einsatz

Mit einem feierlichen 
Mittagessen ehrte das UKGM seine Jubilare und verabschiedete langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand.

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Geschäftsleitung, Personalverantwortliche und Betriebsrat des UKGM zeichneten die langjährigen Kollegen aus und verabschiedeten die Ruheständler.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. „Manchmal gibt es schwierige Situationen in unserem Haus und trotzdem werden unsere Patienten überdurchschnittlich gut betreut“, sagte Pflegedirektor Michael ­Reinicke am Freitag zu langjährigen Mitarbeitern des Uniklinikums Gießen-Marburg (UKGM). „Die Basis sind Generationen, die schon lange da sind, ohne die sich auch jüngere Kollegen in vielen Situationen überfordert fühlen würden.“

Um die Mitarbeiter für ihr 25- und 40-jähriges Dienstjubiläum zu ehren, hatte die Geschäftsführung rund 40 von ihnen zu einem feierlichen Mittagessen eingeladen. „Wir sind in diesem Jahr besonders stolz, das UKGM hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht“, sagte Personalchef Manfred Rompf und verdeutlichte, dass das Klinikum schwarze Zahlen schreibe. Das sei eine riesige Leistung – auch Dank der Mitarbeiter.

Personalchef: Können verändern, wie wir miteinander umgehen

Eine anschließende Vorstellungsrunde nutzten einige der Jubilare, um das Wort an den Personalchef zu richten. „Bei allen Zahlen steht für mich persönlich im Vordergrund, dass ich trotz Arbeitsdichte noch in der Lage bin, die Patienten adäquat zu versorgen“, sagte ein Mitarbeiter. Die Arbeitsdichte sei allerdings „so exorbitant gestiegen, dass man sich nicht mehr zu einem kleinen Gespräch mit den Patienten die Zeit nehmen kann.“ Auch andere stimmten zu, dass sich die Situation in den vergangenen Jahrzehnten „nicht zum Guten“ verändert habe.

„Die Situation, die Sie geschildert haben, ist woanders auch nicht anders“, erklärte Rompf. Politische Entscheidungen seien der Grund für die gestiegene Belastung. „Wir können die äußeren Rahmenbedingungen nicht verändern – aber wie wir miteinander umgehen“, verdeutlichte er. „Mensch sein und aufeinander achten sollte immer die Priorität haben“, sagte auch Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher.

Um „auf Wiedersehen und Danke“ zu sagen, waren auch die, die in Rente gehen, eingeladen worden. Einer der Ruheständler äußerte seine Dankbarkeit darüber, dass er mit 47 Jahren beim Klinikum noch eine Anstellung gefunden habe. Nun sei er in Rente. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich neben meiner Arbeit zu Hause noch Zeit hatte, hoch auf die Lahnberge zu fahren“, erzählte er lachend. Viele sagten, dass sie ihre Arbeit sehr gerne gemacht hätten, nun aber auch glücklich im Ruhestand seien.

von Freya Altmüller

Ehrungen
  • Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit: Sabine Böhm, Alexandra Rausch, Heike Mette, Anita Pokrandt, Bärbel Panse, Heike Bamberger, Dr. Diederich ­Urte, Ulrike Kopf-Löchel, Stefanie Emde, Katrin Schneider, Ute Perthel, Anette Gimbel, Hannelore Marquardt, Kerstin Killmer, Stephan Schween, Robert Zulauf, Claudia Knauf und Melanie Bräuning-Thurn.
  • Seit 40 Jahren am UKGM sind: Monika Eckart, Karl-Heinz Seip, Gisela Ebelt-Paprotny, Bettina Stöfhas, Klaus Winhauer und Helmut Dietrich.
  • In den Ruhestand verabschiedet wurden: Heinrich Wagner, Horst Theis, Ursula Cramer, Sonja Schneider, Herbert Pfeiffer, Helga Weitzel, Katharina Schild, Margitta Schneider, Iris Müller, Heidrun Vollmerhausen, Jürgen Combecher, Jürgen Hildebrandt, Anna-Elisabeth Schneider und Gudrun Brechnitz.
 
 
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