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Sein Einsatz prägt 
das Bild einer Stadt

Dr. Giuseppe Faussone wird 90 Jahre Sein Einsatz prägt 
das Bild einer Stadt

Dr. Giuseppe Faussones Name ist untrennbar mit dem Unternehmen Ferrero 
und Stadtallendorf als zweitgrößte Stadt des Kreises verbunden. Diesen Donnerstag feiert er in Marburg, wo er mit seiner Frau Marisa lebt, seinen 90. Geburtstag.

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Dr. Giuseppe Faussone wird am Donnerstag 90 Jahre alt.

Quelle: Archiv

Stadtallendorf. Zu seinen Besuchern an diesem Tag wird auch Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi zählen, ebenso aber auch Vertreter der Georg-Büchner-Schule, wie Somogyi berichtet. Schüler und Lehrer der Schule hatten sich dem Leben der Faussone intensiv gewidmet (diese Zeitung berichtete).

Das hat seinen Grund im Lebenswerk Faussones wie auch seiner Frau. Der Italiener war der Begründer des heutigen Ferrero-Standortes Stadtallendorf. 1956 kam das Ehepaar in das damalige Allendorf und gründete dort das Assia-Werk im Auftrag der Familie Ferrero. Welche Bedeutung der Unternehmens-Standort Stadtallendorf für die Stadt und die Region seit Jahrzehnten besitzt, ist allseits bekannt. Ferrero beschäftigt in Stadtallendorf rund 3600 Mitarbeiter.

Giuseppe Faussone erwarb sich seinen Ruf aber auch durch seinen sozialen Einsatz für die im Werk beschäftigten Menschen. Bei der Führung von Ferrero Deutschland genießt er ungebrochen hohes Ansehen.

Bis 1999 blieb Dr. Faussone dem Unternehmen treu verbunden, nach seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung in Stadtallendorf zuletzt als Berater. Faussone war zu dessen Lebzeiten ein enger Vertrauter von Michele Ferrero, der das Unternehmen zu seiner weltweiten Bedeutung geführt hatte.

Die Stadt Stadtallendorf hat Faussone besonders gewürdigt. Er erhielt erst als zweiter Wirtschaftsvertreter die Ehrennadel der Stadt. Gegenüber der OP hebt Bürgermeister Christian Somogyi den Jubilaren als einen Menschen hervor, der sich durch seine Ruhe und Fachkompetenz ein hohes Ansehen erworben habe. „Sein jahrzehntelanger Einsatz hat Stadtallendorf letztlich mitgeprägt“, sagt Somogyi. Die Stadt habe ihm viel zu verdanken.

von Michael Rinde

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