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Seidel-Produkte im Werksverkauf

Neuer Shop Seidel-Produkte im Werksverkauf

Nachdem die Firma Seidel seit einiger Zeit LED-Lampen produziert, eröffnet das Unternehmen heute einen Werksverkauf, direkt an der Pforte des Werks Fronhausen.

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Dr. Andreas Ritzenhoff zeigt eine LED-Lampe im neuen Werksverkaufsraum.

Quelle: Andreas Schmidt

Fronhausen. Mit Parfumkappen und Cremetiegeln ist Seidel in den vergangenen 20 Jahren gewachsen und so zu einem führenden Anbieter für Aluminiumdesignverpackungen auf dem Weltmarkt geworden. Ende September begann man im Werk Fronhausen mit der Produktion von LED-Lampen: Neun Millionen Euro hat das Unternehmen in diesen Produktionszweig investiert, als erster Großabnehmer konnten Inhaber Dr. Andreas Ritzenhoff und sein Team die Möbel-Kette Ikea gewinnen.

Der Unternehmer beschrieb bei der Eröffnung des Werks, wie es zu der Idee kam: Er sei 2012 auf der Messe „Light and Building“ gewesen. „Die Messe war voller Beleuchtungsprodukte mit LED-Technik und alle boten noch große Reserven in Sachen Material­effizienz auf“, so Ritzenhoff. Dieser Aufgabe nahmen sich die Ingenieure an – heraus kamen die neuen Lampen „made in Germany“, die – ebenso wie die weiteren Endkundenprodukte – im neuen Seidel-Unternehmen „Carus GmbH“ mündeten.

Ansturm auf LED-Produkte

Vor 20 Jahren sei es für die Marburger Unternehmerfamilie Ritzenhoff undenkbar gewesen, einen eigenen Werksverkauf einzuweihen. Heute habe man allerdings neben den LED-Lampen auch mit Kerzenhaltern, Raumdüften und Vasen „Produkte, die sich direkt an den Endverbraucher richten“, so Ritzenhoff.

Er verdeutlicht: „Die Eröffnung der LED-
Produktionsanlage hat einen wahren Ansturm ausgelöst. Täglich erreichen uns Anfragen per Telefon, E-Mail und Facebook, wann man denn end-
lich unsere LED-
Lampen kaufen kann.“ Das Unternehmen sei über dieses große und durchaus auch überregionale Interesse erfreut und sehe sich darin bestärkt, die Produktion der Leuchtmittel in Deutschland gestartet zu haben.

Die Kunden schätzten durchaus die Regionalität der Produkte, ist sich Ritzenhoff sicher. Im Werksverkauf stelle man quasi „den Spannungsbogen von den Ursprüngen des Lichts mit unseren Kerzen bis hin zur LED-Lampe“ dar. Ritzenhoff erläutert: „Wir hatten bei der Konzeption der neuen Pforte schon einen Bereich für den Verkauf eigener Produkte vorgesehen, aber es war nicht abzusehen, dass es ein echter Magnet für Besucher werden könnte.“

Verkauf beginnt diesen Donnerstag

Geplant und gebaut wurde der Werksverkauf vom gleichen Team von Seidel und den Architekten von „Artec“, das auch die Werkshallen von Seidel in Fronhausen gebaut hat. Das Arbeiten bei Tageslicht und geringem Energieverbrauch mache die Architektur in den Werkshallen aus – dies sei auch der Maßstab für den Werksverkauf. In großen, hellen Regalen finden Kunden das komplette Produktsortiment für Endkunden aus dem Hause Carus.

„Es gibt in unserem Werksverkauf hochwertige und nachhaltige Produkte aus unserem Haus mit einem nennenswerten Preisvorteil“, verspricht Ritzenhoff. Der Werksverkauf beginnt am heutigen Donnerstag um 14 Uhr. In den Betriebsferien vom 22. Dezember bis 5. Januar bleibt das Geschäft jedoch geschlossen.

von Andreas Schmidt

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