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Schülerinnen erleben Berufe hautnah

Provadis veranstaltete „Mint Girls Camp“ Schülerinnen erleben Berufe hautnah

Mädchen die Welt der 
naturwissenschaftlichen Berufe näherbringen: Das war das Ziel des „Mint-Camp“ von Provadis am Standort Behringwerke.

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Die Schülerinnen Ronja Fischer (links) und Antonia Aser bestimmten während des Camps beispielsweise die Dichte von Lösungen im Labor.

Quelle: Merlina Serwe

Marburg. „Mint“ ist die Abkürzungen für Berufsbilder aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Und diese Berufe werden nach wie vor meist von Jungen ergriffen.

Doch die Unternehmen benötigen Nachwuchs, um auch vor dem demografischen Wandel ihre Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher veranstaltete die „Provadis – Partner für 
 Bildung und Beratung GmbH“ ein fünftägiges „Mint Girls Camp“ für Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren.

Eine Woche lang schnupperten die Mädchen in Berufs­felder, die sonst eher von Jungs gewählt werden. In Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen organisierte Provadis die Camps für Mädchen in vier hessischen Städten: In Fulda, Kassel, Darmstadt – und in Marburg. Am Standort Behringwerke 
erwartete die jungen Frauen aus den Jahrgangsstufen acht und neun ein buntes Programm von berufsorientierender Praxis und sportlichen Aktivitäten während ihrer Schulferien.

Pro Unternehmen durchliefen rund 20 Mädchen verschiedene Stationen und konnten sich so über die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten in Mint-Berufen informieren. Herausfordernde Aufgaben, wie das Programmieren von Java, Metallbearbeitung mit unterschiedlichen Werkzeugen oder das Bauen eines Verlängerungskabels gehörten dabei genauso dazu wie die Dichtebestimmung von Lösungen im Labor.

Sportliches Programm rundet das Camp ab

„Das Angebot bietet eine gute Gelegenheit, sich für die bevorstehende Berufswahl vorzu­
bereiten. Außerdem lernt man viele gleichaltrige Mädchen kennen und erlebt mit ihnen zusammen neue Dinge“, erzählte die 15-jährige Antonia Asel von der Lichtenberg-Schule 
in Kassel.

Neben Theorie und Praxis befassten sich die Mädchen auch mit Fragen rund um den Bewerbungsprozess. Dabei stand ihnen die Agentur für Arbeit unterstützend zur Seite. Nach dem täglichen Programm im Unternehmen erwartete die Mädchen nachmittags ein sportliches Freizeitprogramm wie Klettern, Schwimmen oder Stadtrallyes.

Am Freitagnachmittag wurden abschließend die Ergebnisse des einwöchigen „Mint Girls Camp“ im Haus Marbach den Eltern, Verwandten sowie Interessierten präsentiert. Seit 2011 wird das Projekt vom Land Hessen unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Sozialfonds und mit Mitteln der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit finanziert und unterstützt damit die Nachwuchsförderung junger Frauen in Hessen.

von Merlina Serwe

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