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Schüler prüfen Messekonzept

Kooperation mit Firma Winter Schüler prüfen Messekonzept

24 angehende Industriekaufleute der Beruflichen Schulen Kirchhain (BSK) stellten bei der Eisengießerei Fritz Winter die 
Ergebnisse einer dreimonatigen Projektarbeit vor.

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Die angehenden Industriekaufleute der Beruflichen Schulen Kirchhain zogen mit den für das Projekt zuständigen Lehrkräften und Mitarbeitern der Eisengießerei Winter Bilanz.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Die Firma Winter kooperiert auf einigen Gebieten mit den BSK. Da lag es nahe, dass die Schule sich an die Firma wandte, um inhaltliche Informationen für ein Unterrichtsprojekt mit dem Titel „Management“ zu erhalten.

„Unser Vorschlag war, dass die Schüler über unser Messekonzept nachdenken, mit dem wir auf Personalmarketing-Veranstaltungen gehen“, sagt der Personalreferent Sebastian Höhn. Die Fachlehrerinnen für Wirtschaft an den BSK, Yvonne Wagner und Annegret Müller, setzten die Informationen um und gaben drei Themen vor.

Das waren die Vorbereitung und die Nachbereitung von Personalmessen sowie die Überprüfung des Messeerfolges. Sie vermittelten die inhaltlichen Aufgaben und was alles zu beachten ist. Das reichte beispielsweise vom Aktenführen über Protokolleschreiben bis hin zum Anlegen einer Pressemappe.

„Verzahnung von Theorie und Praxis erhalten“

Ab September waren die 24 Schüler, die bei 10 Firmen der Region zu Industriekaufleuten ausgebildet werden, mit dem Projekt beschäftigt. „Wir haben mit jeweils vier Leuten in Gruppen gearbeitet“, erzählt Sarah Görge, die wie alle anderen im dritten Ausbildungsjahr ist. „Wir hatten das Thema ‚Vorbereitung, wie man den Messestand verbessern kann.‘“ Zu dem Projekt sagt sie: „Ich fand es ganz gut, es war sehr hilfreich.“

Anka Trinjockel war mit in ihrem Team und erzählt selbstbewusst zu der Projektvorstellung in den Räumen der Firma Winter: „Wir wissen noch nicht wie wir abgeschnitten haben, aber wir waren ganz gut.“ Die sechs Gruppen hätten alle 14 Tage je vier Stunden im Projektunterricht selbstständig gearbeitet, erzählt die Fachlehrerin Yvonne Wagner.

„Es ging um das Kennenlernen des Projektmanagements, das war unser Vermittlungsziel, und durch die Firma Winter konnten wir das an dem realen Thema festmachen“, erzählt Wagner und ergänzt: „Unser Ziel als Berufsschule ist es, eine Verzahnung von Theorie und Praxis zu erhalten – und dieses Projekt gibt uns die Möglichkeit dazu.“

Dazu ihr Abteilungsleiter in den BSK, Mike Hackenbroich: „Lernortkooperation ist uns wichtig als Berufsschule. Es ist eine sehr moderne Unterrichtsform, wir wollen nicht nur Frontalunterricht.“

Sebastian Höhn sagt zu dem Thema: „Für uns ist die sogenannte Lernortkooperation seit Jahren sehr wichtig. Das heißt, dass Ausbildung und Schule nicht nur im Klassenraum stattfinden, sondern im Betrieb oder bei einer Exkursion. Berufsschule und Betriebe arbeiten hier in der Gegend dabei ganz eng zusammen.“

von Klaus Böttcher

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