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Schüler erringen Sportabzeichen

„GlaxoSmithKline“ unterstützen Sportfest Schüler erringen Sportabzeichen

Bei bestem Wettkampfwetter fand am Mittwoch das Sport- und Spielfest des Kerstin-Heims in Kooperation mit dem Pharma-Unternehmen „GlaxoSmithKline“ (GSK) statt.

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Beim Sport- und Spielfest des Kerstin-Heims kämpften 480 Schüler aus 13 Schulen um Medaillen – jeder ganz nach seinem eigenen Können.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Es war eine Rekord-Teilnahme zur zehnten Auflage des Fests: Die 480 Teilnehmer aus 13 Schulen konnten sich bei schönstem Wetter am Sportfest aktiv beteiligen. Jeder Teilnehmer verdiente sich neben dem Deutschen Sportabzeichen auch das Marburger Sportabzeichen. Darunter auch die Schüler und Sportler der Hilda-Heinemann-Schule aus Dautphetal-Hommertshausen.

Als größtes Einzelprojekt des „Orange Days“ engagierten sich an diesem Tag vor allem die Mitarbeiter der GSK Vaccines GmbH mit Standort in Marburg. „Zu seinem zehnten Jubiläum ist das Sportfest so groß wie nie zuvor und zu einer festen Größe im Landkreis geworden“, stellte Hans Ordnung, Leiter des Kerstin-Heims, nicht ohne Stolz fest und fügte hinzu: „Die Freude der Kinder ist auch unser besonderer Erfolg.“

Neben Disziplinen wie Läufen bis zu 100 Metern, Medizinballwerfen, Schlagballwerfen und Weitsprung für das Deutsche Sportabzeichen standen das spielerische Überqueren der Lahn für Koordination, das Treppensteigen zum Schloss für Ausdauer sowie ein Märchen-Parcours durch die Oberstadt für Schnelligkeit auf dem Plan, um das Marburger Sportabzeichen zu erlangen.

Mitarbeiter von „GlaxoSmithKline“ unterstützten am „Orange Day“ das Sportfest des Kerstin-Heims im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion.

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Gemeinsam mit den Schirmherren Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Landrätin Kirsten Fründt (beide SPD) eröffneten die Geschäftsführer Jochen Reutter und Niklas Schier das Sportfest. Dabei handelt es sich um das größte Einzelprojekt des „Orange Days“. Neben diesem entstanden in diesem Jahr 14 weitere Projekte, die von engagierten Mitarbeitern des Unternehmens GSK realisiert wurden.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies lobte das kontinuierliche Engagement: „Der Orange Day ist für mich ein Beispiel für soziale Kompetenz eines Unternehmens. GSK ist eines der Unternehmen, welches offen seine Mitarbeiter motiviert, sich sozial zu engagieren.“

In den vergangenen zehn Jahren profitierten vom langfristigen Engagement viele gemeinnützige Einrichtungen und Vereine in Marburg und Umgebung, so Spies weiter. „Unser Dank geht an die vielen tatkräftigen Helfer. Das ist neben den GSK-Mitarbeitern auch ein Großteil der Belegschaft des Kerstin-Heims“, bedankte sich Geschäftsführer Niklas Schier bei den ehrenamtlichen Helfern. Auch den freiwilligen Helfer des Sportkreises Marburg sowie den Schulklassen des Gymnasiums Philippinum, der Steinmühle und der Käthe-Kollwitz-Schule dankte er.

Landrätin Kirsten Fründt verwies auf die Rekordteilnehmerzahl in diesem Jahr: „Mich freut es sehr, dass mit jedem Jahr mehr Schulen aus dem Landkreis am Spiel- und Sportfest teilnehmen.“ Ein Blick in die freudestrahlenden Gesichter der Kinder und Jugendlichen bestätigen die Worte der Landrätin und zeigt, wie wichtig das Fest für die Sportler ist.

190 Projekte wurden seit 2007 unterstützt

Beim „Orange Day“ tauschten dieses Jahr mehr als 150 GSK-Mitarbeiter den gewohnten Arbeitstag in der Impfstoffproduktion oder im Büro gegen ein ­Engagement in 14 sozialen und kulturellen Projekten in Marburg und Umgebung ein. ­

Projekte an der Blista Marburg und dem Tierheim Cappel beispielsweise sind von den Mitarbeitern selbst inspiriert worden. Daher liegt es den Teilnehmern der Projekte am Herzen, diese erfolgreich durchzuführen.

GSK-Standortleiter und Geschäftsführer Jochen Reutter dankte seinen Mitarbeitern für deren Eigeninitiative: GSK engagiere sich für die Verbesserung der Lebensqualität. „Wir wollen daher auch weiterhin mit persönlichem Einsatz den ,Orange Day‘ am Standort durchführen. Es freut mich sehr, dass dank unserer Mitarbeiter so viele tolle Projekte zustande gekommen sind.“

Den ersten „Orange Day“ veranstaltete GSK im Jahr 2004 in München. Seitdem gibt es jährlich mehrere Aktionstage weltweit, an denen sich GSK-Mitarbeiter sozial engagieren können. Für den Standort Marburg begann das soziale Engagement bereits 2007 – damals noch unter der Ägide des Vorgängerunternehmens. In den vergangenen Jahren seien so insgesamt mehr als 190 soziale Projekte in Marburg umgesetzt worden, an denen sich aufsummiert rund 3000 Mitarbeiter beteiligt hätten.

von Verena Pophanken

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