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Schüler erleben Berufe

„Tag der Ausbildung“ bei Firma Winter Schüler erleben Berufe

Viele Jugendliche kamen zum Tag der Ausbildung der Eisengießerei Winter, um sich über die angebotenen Ausbildungsberufe zu informieren.

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Kevin Happel (links) erläutert Florian Harle die Ausbildung zum Industriemechaniker.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Mehr als 1000 Besucher erlebten die fast 20 Ausbildungsberufe bei Winter hautnah. Jedes Jahr sind es etwa 50 junge Menschen, die ausgebildet werden. Dazu kommen Praktikanten und Abiturienten, die sich für ein duales Studium entschieden haben.

Beim Tag der Ausbildung informieren Azubis und Ausbilder gleichermaßen. Die Jugendlichen finden es gut, dass sie mit nicht viel Älteren über die Ausbildung sprechen können. So etwa der 18-jährige Florian Harle aus Treysa, der sich mit dem angehenden Industriemechaniker Kevin Happel unterhielt.

Azubi erklärt vierjährigen Weg zum Industriemechaniker

Harle bereitet sich auf das Abitur vor. „Wenn ich eine Lehrstelle bekomme, lasse ich das Abi sausen“, sagt er, denn er sei mehr für die praktische Arbeit. „Meine Vorstellung ist Industrie- oder Werkzeugmechaniker, aber auch Mechatroniker – Hauptsache, etwas Technisches“, erklärt er.

Kevin Happel steht im vierten Ausbildungsjahr kurz vor dem Abschluss zum Industriemechaniker. Er erklärt dem Besucher seinen Ausbildungsgang von der Metallgrundausbildung im Berufsbildungszentrum über den Schweißlehrgang bis hin zu den Arbeiten in den Lehrwerkstätten im Betrieb und der Ausbildung in der Firma.

Fründt: „Gut, dass die Unternehmen ihre Türen öffnen“

Begeistert waren die Besucher auch von der Praxis. So konnten sie selbst einen Formkasten befüllen, ihn mit flüssigem Aluminium ausgießen und so eine Fritz-Winter-Münze herstellen. Die Azubis hatten ebenfalls Spaß – wie Pia Lenz, die im zweiten Ausbildungsjahr zur technischen Modellbauerin ist. „Ich habe noch keinen Tag bereut, diesen Beruf gewählt zu haben“ – das vermittelt sie auch den Besuchern. „Es macht viel Spaß, mit anderen Jugendlichen über die Ausbildung zu reden.“

Landrätin Kirsten Fründt sagte: „Ich finde es gut, dass Unternehmen im Landkreis ihre Türen öffnen, damit die Jugendlichen sich anschauen können, welche Möglichkeiten sie haben. Es ist total klasse, dass die Auszubildenden am Wochenende mit dabei sind und ihre Berufe erklären.“

von Klaus Böttcher

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