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Schüler erlaufen Geld für Marburger Tafel

Martin-Luther-Schule Schüler erlaufen Geld für Marburger Tafel

Hunderte Schüler der Martin-Luther-Schule nahmen an einem Benefizlauf teil und sammelten Spenden für die Marburger Tafel. 5772,65 Euro erliefen die Schüler so.

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Inge Rein-Sparenberg (von links), Werner Wörder, Erika Link, Julia von Glahn, Marvin Stolz und Lea Urff übergaben die Spende an Wilfried Buckler, Florian Berlinger und Rita Vaupel.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Bereits im Vorfeld des Spendenlaufes verpflichteten die 400 teilnehmenden Schüler zahlreiche Sponsoren, die pro geschaffter Runde einen geringen Betrag beisteuerten.

So mancher Spitzenläufer verausgabte sich regelrecht und erzielte bis zu 40 Runden, berichtete die Schülervertretung, die den Lauf organisierte. Heraus kam „eine wahnsinnige Summe, wir freuen uns riesig“, sagte Tafel-Vorsitzende Rita Vaupel während der Spendenübergabe begeistert über den Einsatz der Jugendlichen.

„Es hat sich sehr gelohnt, die Schüler haben toll mitgemacht“, lobte auch Vertrauenslehrer Werner Wörder. Die Spende wird nicht vollständig ausbezahlt, sondern für Sach- wie Geldleistungen aufgesplittet: rund 1000 Euro will die Schule direkt für Naturalien verwenden, da derzeit zu wenig Lebensmittel für die insgesamt 1500 Kunden der Tafel gespendet werden.

Von Rechts wegen darf die Organisation nicht selber Lebensmittel kaufen, ist auf Naturalienspenden von Händlern und Supermärkten angewiesen. „Die Märkte haben dazugelernt, kalkulieren härter und bieten bald ablaufende Ware zum halben Preis an“, erklärt der zweite Vorsitzende Wilfried Buckler. Derzeit mangele es vor allem an haltbaren Waren, Milch- und Getreideprodukten, Zucker oder Reis.

Der Großteil der Spende fließt in die Anschaffung einer dringend benötigten Gefrierzelle für rund 9000 Euro. Zusammen mit anderen Mitteln wurde diese Summe durch die Unterstützung der Schule mittlerweile erreicht, „es bleibt sogar etwas übrig“, so Vaupel. Mit dem Überschuss möchte man bedürftigen Kindern der Kunden einen Ausflug ermöglichen.

von Ina Tannert

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