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Schüler erkunden fairen Handel

Projekttage an der KSM zu Nachhaltigkeit Schüler erkunden fairen Handel

Zwei Projekttage boten an den Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) Einblicke in die nachhaltige Produktion von der Kleidung bis zu Lebensmitteln.

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Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (Mitte) informierte sich mit den Schülern über Produktionsbedingungen von Smartphones.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. „Ziel dieser Projekttage ist es, Schülerinnen und Schüler über Missstände und unser Konsumverhalten zu informieren“, so Thomas Gaudek, Koordinator der Veranstaltung und Lehrer an den Kaufmännischen Schulen Marburg.

Woher stammen die Rohstoffe für die Produktion von neuen Smartphones und kann eine geplante Lebensdauer (Obsoleszenz) von elektronischen Geräten überhaupt nachgewiesen werden? Diesen und weiteren Fragen zu nachhaltigem Lebensmittelkonsum und fairen Anbau- und Handelsbedingungen gingen die Schüler des Einzelhandels an den KSM auf den Grund.

Nach den im vergangenen Jahr erstmalig stattgefundenen Aktionstagen zum „Fairen Handel und Verbraucherkompetenz“ und der überaus positiven Resonanz, entschieden sich Schulleitung und Projektkoordinatoren, das Bildungsangebot auch „für Teilzeitschüler anzubieten“, sagte Schulleiter Siegmar Günther.

Weinbach will Schüler sensibilisieren

Die Bildungsinitiative in Kooperation mit dem Marburger Weltladen richtet sich gerade an die Auszubildenden im Einzelhandel, um Kenntnisse über faire Handelsprodukte vor dem Berufseinstieg zu erhalten.

„Es ist wichtig, Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren“, sagte Stadträtin und Schuldezernentin Dr. Kerstin Weinbach (SPD). „Im hessischen Lehrplan ist das so gar nicht vorgesehen“, berichtete Günther. „Es ist aber eine wichtige Aufgabe, welche die Kaufmännischen Schulen wahrnehmen.“

Mit Unterstützung von Fachlehrern und Teamern des Marburger Weltladens wurde den Schülern ein breites Angebot an Workshops offeriert, in die sie sich je nach Interesse einwählen konnten.
Themen wie Mode- und Textilproduktion, die Herstellung von Schokolade und Kaffee als auch faire Handelsbedingungen sowie Menschenrechte standen zudem in Gruppenarbeiten und Filmvorführungen zur Diskussion.

von Arnd Hartmann

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