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Schüler entwickeln „Corporate Design“

Projekt der Adolf-Reichwein-Schule Schüler entwickeln „Corporate Design“

Schüler des Schwerpunktes Gestaltungs- und Medientechnik an der Adolf-Reichwein-Schule präsentierten die Ergebnisse ­ihres Projekts zum Thema „Designprozesse in Theorie und Praxis“.

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Lena Körbs, in der Mitte Carolin Sautner und rechts Laura Scholl entwickelten ein Design für eine Anwaltskanzlei.

Quelle: Emily Davies

Marburg. Die Schüler der entsprechenden Leistungskurse haben für 15 Unternehmen aus der Region zum Thema „Corporate Design“ gearbeitet und vielfältige Medien- und Werbemittel, wie ein neues Logo, Flyer oder eine Internetseite, erstellt. Zu den Unternehmen zählten beispielsweise Kostümleihhäuser, Kanzleien oder Friseure.

Selbstständig nahmen die Schüler Kontakt zum jeweiligen Unternehmen auf und beschäftigten sich mit deren Besonderheiten. Einige Unternehmen meldeten sich allerdings auch von sich aus, da ihnen das Projekt bereits bekannt war.

Etwa ein halbes Jahr arbeiteten die Schüler an ihren Projekten. „Es ist uns wichtig, dass die Schüler nicht nur das theoretische Wissen haben. Sie sollen so einen Einblick darüber bekommen, wie es im späteren Berufsleben aussehen könnte“, erklärte Doris Korom, Leitung im Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik.

Stressig aber spaßig

Aus der Klasse 13F haben Lena Körbs, Carolin Sautner und Laura Scholl für eine Anwaltskanzlei Werbemittel erstellen dürfen. „Die Kanzlei hat uns grobe Vorgaben gemacht, auf was wir achten sollen, ansonsten durften wir alles selbst gestalten. Durch die Abiturprüfungen wurde es zwischenzeitlich stressig, trotzdem hat das Projekt viel Spaß gemacht“, berichten sie von ihren Erfahrungen.

„Das Ziel dieses Projekts ist, dass die Schüler für die Zukunft besser entscheiden können, wo sie im späteren Berufsleben hin möchten“, betont Korom. Zudem diene die Gruppenarbeit auch dazu, dass sich die Schüler erproben, welche Rollen sie in der Gruppe besonders gut ausführen können, beispielsweise als Protokollant, Prozessbeobachter oder Moderator. Auch Teamfähigkeit sei eines der Projektziele.

Die Ergebnisse wurden abschließend den Schülern der 11. und 12. Klasse vorgestellt, die den Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik belegt haben. Auf sie wartet das Projekt ebenfalls in der 13. Klasse.

von Emily Davies

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