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Rund 2500 Besucher kamen zur Neuauflage

Gewerbeschau in Fronhausen Rund 2500 Besucher kamen zur Neuauflage

Vom handgefertigten Stofftier bis zur Sanitärplanung via 3D-Brille: Mit großer Vielfalt und Neuigkeiten wartete am Wochenende die Fronhäuser Gewerbelandschaft auf.

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Informationen und allerhand Aktionen waren die Kernthemen der Gewerbeschau Fronhausen.

Quelle: Ina Tannert

Fronhausen. Angebote, Neuigkeiten und Service – offen, auf Augenhöhe und mit teils ausgeklügelten Mitbringseln präsentierten sich insgesamt 33 Gewerbetreibende zwei Tage lang im und vor dem Bürgerhaus.

Die gut besuchte Messe konnte sich sehen lassen, kaum eine Ecke des Bürgerhauses und kaum eine Branche der Region blieb unbesetzt. Das Angebot reichte von klassischer Handarbeit bis zur modernen IT-Branche. Vom Einzelhandel, Bank- und Baugewerbe, Krankengymnastik und dem Handwerk, Schreiner, Elektriker, die Kfz- oder Friseurbranche, war alles vertreten.

Persönlicher Kontakt - Christin und Sascha Hoß besuchten mit Tochter Melina den Stand der Elektrofirma von Heike und Matthias Kuhl (Mitte).

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Im Gepäck hatte so mancher Unternehmer besonders ausgefallene Produkte oder Techniken, um die Kunden zu beeindrucken. So stellte etwa die Sanitär- und Heizungsbaufirma Gerhard eine Virtual-Reality-Brille vor, mit der die Kunden ihr ganz persönliches Badezimmer in 3D planen konnten. Diese Möglichkeit nutzten zahlreiche Besucher, die dabei auch noch allerhand zu lachen hatten.

„Es macht Spaß und ist eine tolle Möglichkeit, das Bad vor Augen zu haben, bevor das Bad überhaupt gebaut ist“, erklärte Rainer Gerhard, der sich über mangelndes Interesse am Stand nicht beschweren konnte. So wie zahlreiche weitere Gewerbetreibenden, die sich vor allem am Sonntag über reges Interesse der Besucher freuen konnten, denen sie Rede und Antwort standen.

Eben darum dreht sich die Gewerbeschau: um den persönlichen Kontakt zwischen Kunde und dem lokalen Geschäft. „Es geht um den Servicegedanken und die Erreichbarkeit vor Ort – ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Onlinehandel. Wir haben die ganze Vielfalt vor der Haustür“, lobte Bürgermeisterin Claudia Schnabel die umfangreiche Messe.

„Wir legen Wert auf Regionalität“

Neben lokalen Geschäften präsentierten einige Dienstleister, der VDK oder die Feuerwehr ihre Arbeit vor Ort. Besonders die Jugendfeuerwehr hatte auf dem Außengelände alle Hände voll zu tun und bot spannende Herausforderungen. Darunter ein hürdenreicher Rauchtunnel, der ein verrauchtes Gebäude simulierte und von den jungen ­Besuchern zuhauf in Angriff genommen wurde.

Gewerbetreibende und Besucher trafen allerorts in entspannter Atmosphäre aufeinander, kamen locker ins Gespräch – ohne Geschäftsdruck oder die Hektik des Alltags im Nacken. Das kam gut an bei den Besuchern. „Wir legen Wert auf Regionalität, der Kontakt zu den Menschen und Firmen vor Ort ist wichtig. Und im Notfall sind die auch am Wochenende vor Ort“, lobte etwa Peter Gerber.

Erwartungsgemäß zog die mittlerweile weit über Gemeindegrenzen bekannte Messe­ zahlreiche Besucher an, insgesamt mindestens zweieinhalbtausend, schätzte André Kaiser, Vorsitzender des Gewerbevereins. Er zog eine positive Bilanz: „Es ist toll gelaufen, wir hatten alles an regionalem und vor allem lokale Gewerbe vertreten – es war ein Wochenende der Begegnung“, freute sich Kaiser.

von Ina Tannert

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