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Roth Industries bauen Werk in Watertown aus

6-Millionen-Investition in den USA Roth Industries bauen Werk in Watertown aus

Am Standort Watertown im Staat New York, USA, erweitern Roth Industries ihre Kapazitäten mit 
einer neuen Großblasanlage. Zudem wird das Werk um rund 2500 Quadratmeter erweitert.

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Der Spatenstich in Watertown mit Geschäftsführung, Gemeindevertretern und Vertretern benachbarter Unternehmen. Mit dabei: Heike und Manfred Roth (Mitte).

Quelle: privat

Watertown. Roth USA ist auf Expansionskurs und baut aufgrund steigender Nachfrage seine Großblasfertigungen umfassend aus. Weltweit verfügt Roth damit über fünf Produktionsstandorte, an denen Kunststoffprodukte im Blasformverfahren entstehen.

Neben den beiden deutschen Fertigungsstätten in Dautphetal-Buchenau und Bischofswerda gibt es eine weitere im spanischen Tudela und zwei in den USA – in Watertown und Syracuse.

Der Hersteller verfügt laut eigenen Angaben über die weltweit größten Blasformanlagen und fertigt mit ihnen Behälter bis zu 10.000 Liter Fassungsvermögen. Mit seinen Speichersystemen für Wasser und Brennstoffe gehöre das Familienunternehmen zu den Weltmarktführern und untermauere dies jetzt mit der Werkserweiterung in Watertown.

Belegschaft steigt um 30 Prozent

Zum Spatenstich im Juli 2016 versammelten sich Manfred Roth, Executive Chairman Roth Industries, sowie Joseph A. Brown, Chief Executive Officer (CEO) Roth USA, und der Bürgermeister von Watertown, Joseph Butler.

Rund sechs Millionen Euro investiert Roth in die Werkserweiterung. Bis zum Jahresende soll das Bauprojekt abgeschlossen sein, die neue Produktionsanlage soll im Sommer 2017 in Betrieb gehen. Mittelfristig entstehen am Standort Watertown 15 neue Arbeitsplätze. Derzeit hat Roth USA etwa 50 Mitarbeiter.

Manfred Roth betonte: „Unsere Gesellschaften in den USA haben sich sehr positiv entwickelt. Die Nachfrage nach unseren Produkten steigt ständig, und wir sind überzeugt von den Wachstumschancen in Nordamerika.“

Durch die Investition in eine weitere Großblasanlage baue man die Position weiter aus. Mit der neuen Großblasanlage wolle Roth unter anderem neue Produkte fertigen, die sich derzeit in der Entwicklungsphase befänden.

Standorte beliefern Abnehmer in Nordamerika

Joseph A. Brown sagte anlässlich des Spatenstichs: „Heute ist ein aufregender Tag, und jetzt beginnt die harte Arbeit. Die neue Anlage ist sehr modern, und wir können mit ihr größere und komplexere Kunststoffprodukte herstellen.“

In Watertown fertigt Roth Industries Doppelwandtanks für privaten und gewerblichen Einsatz sowie Verkehrsleitsysteme aus Kunststoff. Außerdem stellt das Unternehmen dort Heizkreisverteiler sowie Komponenten für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme her.

Im 100 Kilometer entfernten Syracuse produziert Roth Behälter für die Wasser- und Klärtechnik sowie Kajaks im Blasformverfahren. Von den beiden Standorten beliefert das Unternehmen die Märkte in den USA und in Kanada.

Bereits seit 1997 ist Roth in den USA mit eigenen Niederlassungen vertreten. Die Firma in Syracuse gehört seit 2007 zum Familienunternehmen. Dort ist außerdem seit Januar 2016 der Sitz von Roth Hydraulics NA. Das Unternehmen vertritt die Hydrauliksparte der Roth Industries. Es fertigt Blasenspeicher und vermarktet Kolben- und Membranspeicher aus seiner deutschen Herstellung.

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