Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Rot-Kreuz-Schwesternschaft ehrt Mitglieder

Pflegeberufe Rot-Kreuz-Schwesternschaft ehrt Mitglieder

Es gab viele lobende Worte für langjährige Mitarbeiter und Mitglieder, aber auch Kritik - am Zustand der Pflegeberufe in Deutschland.

Voriger Artikel
UKGM will Palliativstation errichten
Nächster Artikel
Bis zum Ende in Würde leben

Die Jubilarinnen Katja Brusius (von links), Annika Gerke, Petra Peter, Izabela Cerncic, Kirsten Mankel, Yvette Schmidt, Marlies Moore, Alexandra Raßner, Tanja Kraus, Susanne Duttine-Müller und Gudrun Rau gemeinsam mit Generaloberin und Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK, Brigitte Schäfer (ganz rechts).Foto: Ina Tannert

Marburg. Die Marburger Schwesternschaft vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) veranstaltete einen festlichen Abend in der Kulturscheune in Dagobertshausen. Zahlreiche Mitglieder, Förderer und Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen zu der Mitgliederversammlung und anschließenden Feier. Während der Veranstaltung wurden zudem zahlreiche Schwestern für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Die Generaloberin des Verbandes der Schwesternschaften, Brigitte Schäfer, übernahm die Ehrungen und beglückwünschte die Mitglieder zu ihrem Jubiläum. Sie betonte ebenso das große Engagement der gesamten Gemeinschaft. Lobende Worte erhielt ebenfalls Schwesternschafts-Oberin Gabriele Müller-Stutzer, die sich immer mit vielfältigem Interesse und beruflicher Kompetenz für die Gemeinschaft und die Belange der Pflegedienste einsetze, freute sich die stellvertretende Vorsitzende Iris Richter.Im Jahr 1919 gegründet, sei die Marburger Schwesternschaft heute längst und erfolgreich in der Moderne angekommen. „Im Zentrum unseres Handelns stand immer und steht nach wie vor der kranke und pflegebedürftige Mensch“, betonte Präsidentin Schäfer. In der heutigen Zeit hat sich der Umfang der Pflege fundamental gewandelt. Pflegekräfte müssen mehr denn je einen „Spagat zwischen Zeit- und Kostendruck“ bewältigen. Wirtschaftlichkeit sei wichtig, das wisse der Verein, jedoch ist auch die Qualität ein bedeutender Aspekt, für den eine DRK-Schwester einsteht. Der Pflegebedarf steigt nach wie vor weiter an, damit wachse auch der Handlungsbedarf um diesen in Zukunft sicherzustellen, richtete sie ihre Worte insbesondere an die anwesenden Gäste aus der Politik. Die Schwesternschaft engagiert sich bereits seit Langem für einen Ausbau des Pflegebereichs und weist auf die mangelnde Förderung und herrschenden Missstände in diesem Bereich hin. Ein großes Thema ist die aktuelle Kampagne „Ich will Pflege“ des Deutschen Pflegerats. An dieser nimmt neben zahlreichen anderen Netzwerkmitgliedern auch die Schwesternschaft teil (die OP berichtete) Sie sammelte während eines Aktionstags Ende August am UKGM bereits über 700 Unterschriften für eine soziale und politische Aufwertung des Pflegebereichs.

von Ina Tannert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr