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Rhön-Klinikum macht Milliarden-Gewinn

Bilanz Rhön-Klinikum macht Milliarden-Gewinn

Die Rhön-Klinikum AG hat vergangenes Jahr 1,22 Millionen Patienten behandelt und dabei einen Gewinn von 1,23 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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Der Verkauf von 43 Häusern hat zum guten Ergebnis der Rhön-Klinikum AG beigetragen.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Bad Neustadt. Der Verkauf von 43 Kliniken habe die Geschäftsentwicklung des Unternehmens signifikant beeinflusst. Die Neustrukturierung des Konzerns sowie Einmaleffekte durch den Verkauf reduziere die Vergleichbarkeit der Geschäftszahlen mit denen der Vorjahre.

Der Umsatz belief sich laut Unternehmensangaben auf 1,51 Milliarden Euro. Durch den Erlös der veräußerten Kliniken betrug das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 1,41 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn liege bei 1,23 Milliarden Euro.

„Die tiefgreifenden Veränderungen der Unternehmensstruktur und die strategische Neuausrichtung unseres Konzerns folgen nicht allein der Routine des üblichen Tagesgeschäfts“, erklärte Dr. Dr. Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. Vor dem Hintergrund der weiterhin anspruchsvollen gesundheitsmarktspezifischen Rahmenbedingungen in einem stark regulierten Wettbewerbsumfeld sei das vom Unternehmen erzielte Ergebnis „insgesamt sehr zufriedenstellend“, so Siebert

Finanzvorstand: Mit solider Bilanzstruktur in die Zukunft

„Die nachhaltige Orientierung auf Behandlungsexzellenz und Qualität wird mittelfristig ebenso zur dynamischen Entwicklung unseres Unternehmens beitragen wie der konsequente weitere Ausbau der Netzwerkmedizin“, sagte Siebert. Mit Nachdruck werde man für eine angemessene Vergütung der universitätsmedizinischen Spitzenleistungen eintreten.

Finanzvorstand Jens-Peter Neumann ergänzte: „Wir gehen nach dem Abschluss der Transaktion mit einer soliden Bilanzstruktur in die Zukunft. Unsere finanzielle Leistungsfähigkeit ist die Voraussetzung, um künftig durch medizinische Innovationen organisch und – bei entsprechender Opportunität – auch akquisitorisch zu wachsen.“ Das Unternehmen könne sich nach dem Abschluss der Transaktion nun mit ganzer Kraft darauf konzentrieren, „die mit der Neuausrichtung verbundenen Umsatz- und Ergebnisperspektiven zu realisieren“.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,08 und 1,12 Milliarden Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 145 und 155 Millionen Euro. Auch dabei kämen erneut Einmaleffekte zum Tragen. Siebert betonte: „Die Rhön-Klinikum AG hat ihre neue Struktur gefunden. Wir sehen uns in der Lage, durch engeren Austausch von Synergie-Potentialen effizienter zu arbeiten und standortübergreifende Kompetenzen und Erfahrungen zu nutzen.“

von unseren Redakteuren

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