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Rhön-Klinikum legt rund zehn Prozent zu

Konzerngewinn Rhön-Klinikum legt rund zehn Prozent zu

Einen Umsatzanstieg um 9,9 Prozent und eine Steigerung des Konzerngewinns um 10,2 Prozent prägt die Bilanz 2010 der Rhön-Klinikum AG, die am Donnerstag in Frankfurt präsentiert wurde.

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Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG, stellte am Donnerstag die Bilanz des Konzerns vor.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt. Die Rhön-Klinikum AG hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 9,9 Prozent und ihr Ergebnis um 10,2 Prozent gesteigert. Die Zahl der behandelten Patienten stieg um 13,4 Prozent auf mehr als zwei Millionen an. „Unsere Umsatz- und Ergebnisziele wurden planmäßig erreicht. Wir konnten unseren Marktanteil 2010 erneut ausweiten“, sagte Wolfgang Pföhler, ­Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. Es sei sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich gelungen, das Wachstum fortzusetzen.

Rund 70 Prozent des Konzerngewinns fließen in die Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren des Krankenhausbetreibers zurück. 2010 war laut Finanzvorstand Erik Hamann mit Nettoinvestitionen von insgesamt 348,4 Millionen Euro das Jahr mit den höchsten Investitionen des Konzerns. „Der Schwerpunkt lag dabei in Hessen mit 165,8 Millionen Euro“, erläuterte Hamann weiter. Die Fertigstellung des dritten Bauabschnitts am Marburger Universitätsklinikum und der Bezug des Neubaus in Gießen seien Beleg für die Investitionsfähigkeit und Innovationskraft des Konzerns.

Zu der ­Überlastungsanzeige der Assistenzärzte der Marburger Notaufnahme wollte der Vorstand keine konkreten Angaben machen: „Die medizinische Versorgung der Patienten ist zu jeder Zeit gewährleistet“, hieß es. Es gebe mehr Personal als vor der Privatisierung.

von Katharina Kaufmann

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