Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Rhön-Klinikum ist 
auf Wachstum aus

Konzern legt vorläufige Jahresbilanz vor Rhön-Klinikum ist 
auf Wachstum aus

Die Rhön-Klinikum AG hat am Freitag ihre vorläufigen Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Demnach hätten sich an den fünf Standorten des Konzerns – also auch am Universitätsklinikum Gießen und Marburg – 765  109 Patienten behandeln lassen, wie das Unternehmen mitteilte.

Voriger Artikel
Junggesellen erhalten Lohn für ihre Mühe
Nächster Artikel
Wolf Hoppe erhält Medaille der Bundeswehr

Endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 will die Rhön-Klinikum AG im April veröffentlichen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Dezidierte Zahlen für Marburg konnte Unternehmenssprecher Achim Struchholz auf OP-Anfrage noch nicht nennen – diese würden erst mit der endgültigen Bilanz im April veröffentlicht. Der Umsatz des Unternehmens belief sich demnach auf 1,11 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 154,2 Millionen Euro. Der Konzerngewinn betrage 87,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.
Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 1,23 Milliarden Euro gemacht – der allerdings auch durch den Verkauf von 43 Kliniken in diese Rekordhöhe geschnellt war. Daher lassen sich die Zahlen mit den aktuellen Werten nicht vergleichen.

Ambulanzzentrum in Marburg wird kommen

„2015 war unser erstes vollständiges Geschäftsjahr nach der strategischen Neuausrichtung. Zusätzliche medizinische Innovationen und die Verbesserung der pflegerischen Betreuung standen im Mittelpunkt“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Siebert.

Auf Grundlage des Campus-Konzepts sei das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt – „insbesondere im Hinblick auf die moderne Weiterentwicklung der ambulant-stationären Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“, so Siebert. Auch in Marburg soll ein großes Ambulanzzentrum gebaut werden (die OP berichtete).

Die bilanziellen Auswirkungen des in 2014 abgeschlossenen Verkaufs von 43 Kliniken habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Geschäftszahlen erneut beeinflusst, wenn auch in vermindertem Umfang. Es seien positive und negative Einmaleffekte zum Tragen gekommen, „die sich jeweils im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich bewegten und teilweise gegenseitig kompensierten“, teilte das Unternehmen mit.

Gewinn soll in diesem 
Jahr erneut steigen

Auch habe das zweite Aktienrückkaufprogramm dazu geführt, dass der Konzern nun „ein sehr stabiles, adäquates bilanzielles Fundament für unsere zukünftige Entwicklung“ besitze, so Finanzvorstand Jens-Peter Neumann. Die finanzielle Stärke reiche aus, um sowohl operativ als auch durch Zukäufe zu wachsen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen demnach mit einem Umsatz zwischen 1,17 und 1,20 Milliarden Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 155 und 165 Millionen Euro.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr