Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regen

Navigation:
Rhön AG will sich an Start-ups beteiligen

Klinikbetreiber gründet neue Firma Rhön AG will sich an Start-ups beteiligen

Der Klinikbetreiber Rhön will sich künftig an Start-up-Unternehmen im Medizinsektor beteiligen und hat für dieses Ziel eine Gesellschaft gegründet: Die „Rhön-Innovations GmbH“ mit Sitz in Bad Neustadt an der Saale wird sich an innovativen Start-ups aus dem Medizinsektor beteiligen, kündigte das fränkische Unternehmen am Dienstag an.

Voriger Artikel
„Freiwillig“ oder mit Kündigung gehen
Nächster Artikel
Zimmermann Formenbau meldet Insolvenz an

Der Klinikbetreiber Rhön will zukünftig kürzlich gegründete innovative Unternehmen fördern.

Quelle: Thorsten Richter

Bad Neustadt. Kernaufgabe der neuen Gesellschaft sei es, kürzlich gegründete innovative Firmen zu fördern und sich dabei auch am Eigenkapital des jeweiligen Unternehmens zu beteiligen.

Bei der Identifizierung und Bewertung geeigneter Startups arbeite das Unternehmen mit erfahrenen Dienstleistern aus dem Venture-Capital-Markt zusammen, teilte der Konzern mit. Der Fokus liege insbesondere auf medizinischen Innovationen im Kerngeschäft des Konzerns sowie beim Aufbau ambulant-stationärer Strukturen zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum.

Die Weiterentwicklung der Netzwerkmedizin einschließlich der Schaffung von notwendigen IT-Strukturen spiele dabei eine besondere Rolle. Details zu den Plänen gab das Unternehmen am Dienstag auf Anfrage der OP nicht bekannt.

Eigens gegründetes Investitionskomitee

Konzernsprecher Achim Struchholz erklärte, dass es sich bei den gesuchten Startups vorwiegend um internationale Firmen handeln werde, die im amerikanischen Silicon Valley oder israelischen Tel Aviv ihren Sitz haben. Das Thema betreffe grundsätzlich alle fünf Kliniken, die zum Konzern gehören, darunter das Uni-Klinikum Marburg.

Die Auswahl der geförderten jungen Unternehmen erfolgte konzernintern in enger Abstimmung mit den leitenden Ärzten in den jeweiligen Kliniken sowie über ein eigens gegründetes Investitionskomitee, dem Experten aus den Bereichen Medizin, IT und Finanzen angehören.

„Als großer Gesundheitsdienstleister, der Spitzenmedizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen anbietet, gehören unternehmerische Visionen und zielführende Innovationen zu unserem Geschäftsmodell. Die Rolle als medizinisch-technologischer Impulsgeber wollen wir mit der Gründung einer eigenen, auf die Förderung von Innovationen spezialisierten Tochtergesellschaft konsequent weiter festigen und ausbauen“, sagte Jens-Peter Neumann, der als Finanzvorstand für dieses Thema im Konzern zuständig ist.

von Anna Ntemiris

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr